Frage von Falleri, 14

Riester-Steuerschuld - müssen Erben die übernehmen, wenn Erblasser verstirbt?

Müssen die Erben für die Riester-Steuerschulden aufkommen? Soweit ich weiß kann man seine Riester-Steuerschuld bis zum 85sten Lebensjahr zurückzahlen. Was, wenn der Riester-Rentner verstirbt, bevor die Riester-Steuerschuld bezahlt ist. Müssen die Erben die Förderung zurückzahlen oder die Steuern übernehmen?

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von Rat2010, 11

Ich denke, es geht um Wohnriester.

Wenn ratierliche Besteuerung gewählt wurde (es ginge auch einmalig) muss in der letzten Einkommensteuerveranlagung des Erblassers der noch nicht versteuerte Betrag aus dem Wohnförderkonto versteuert werden.

Die Erben haben damit einen um diesen Steuerbetrag geminderten Nachlass.

Ausnahme: Der überlebende Ehegatte bleibt in dem Objekt und übernimmt die verbleibende Besteuerung für die Folgejahre.

Antwort
von Kevin1905, 7

Wer ein Erbe antritt, erbt alles. Vermögen und Schulden.

Pech also, wenn der Erblasser zu Lebzeiten nicht die einmalige Besteuerung von 70% seines WFKs beantragt hat, sondern die laufende Besteuerung des gesamten Batzens und von diesem noch was übrig ist.

Kommentar von Candlejack ,

Ich würde nach Rücksprache mit verschiedenen Steuerberatern aus deren Sicht jedem Kunden zu der ratierlichen Versteuerung raten. Die einmalige 70%ige richtet sich wohl an die Kunden, die gern knackig zackig reinen Tisch machen, bringt dem Staat aber laut Aussage Steuerberater mehr Geld :-)

Antwort
von Rentenfrau, 6

Hallo Falleri, wenn man ein Erbe annimmt, erbt man damit das Vermögen, aber auch die Schulden, man kann sich (leider) nicht nur das Gute an der Sache aussuchen.

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