Riester Fondssparplan wechseln
Hallo zusammen,
ich habe zu Beginn meiner Ausbildung einen Riestervertrag abgeschlossen (uniprofirente). Ist jetzt knapp 2 Jahre her.
Daneben habe ich noch eine Betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen (HDI).
Ansich scheint die UniProfiRente ja ganz gut zu sein, aber das Risiko durch die Umschichtung stört mich, denn wenn die Kurse unten sind wird in den Rentenfonds umgeschichtet und danach nicht wieder zurück. Das heißt, es ist reine Glückssache ob ich in XX Jahren mit meinem Fondssparplan was raushole oder ohne Wertzuwachs dastehe.
Mich würden da noch 2 andere Fondssparpläne interessieren:
Cominvest FörderDepot Fondra, derzeit mein Favorit. (finanzen100.de/fonds/cominvest-fondraH95696566683408/)
DWS Toprente Dynamik, auch schon viel negatives wegen Umschichtung gehört (finanzen100.de/fonds/dws-top-dynamicH184450586419779206/)
Wie sieht es da mit den Umschichtungen aus? Wäre ein Wechsel sinnvoll? Besteht die Möglichkeit den Fondssparplan in 20 oder 30 Jahren in ein Banksparplan umzuschreiben?
Vielen Dank im Voraus =)
| Abstimmungen | |
|---|---|
| UniProfiRente weiterlaufen lassen | 1 |
| zu Cominvest Fondra wechseln | 0 |
| zu DWS Toprente Dynamik wechseln | 3 |
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2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichzu DWS Toprente Dynamik wechseln
Die UniProfiRente hat leider genau das angesprochene Strukturproblem. Das haben Berater schon vor Jahren gesehen, Finanztest hat trotzdem empfohlen und die Berater als eifersüchtige Provisionsschweine abgekanzelt. Allerdings haben sie dann jüngst eingesehen, dass das Problem tatsächlich existiert und daraus einen Artikel gemacht. Soviel zur Kompetenz von den Jungs. Die UniProfiRente ist leider zur Krisenzeit damit auf die Nase gefallen. Dieses Problem kann später wieder auftreten. Die DWS (wobei ich da eher die RiesterRentePremium kenne) hat dieses Problem nicht, die habe ich und bin bisher damit sehr zufrieden.
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2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichzu DWS Toprente Dynamik wechseln
Für zig Jahre kommt es durchaus auf das etwas bessere Produkt an. Die Umschichtungen sind extrem lästig!!! Nur hast du ja die Zeit und da wirkt sich auch das kaum aus.
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Ich bin kein Fan der Uniprofirente, aber es kommt darauf an, wo das Kapital derzeit steht. Im Aktienfonds oder im Rentenfonds. Bei einem Wechsel wird noch mal die volle Abschlussgebühr fällig.
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Antwort von versberatung 08.08.2011zu DWS Toprente Dynamik wechseln
ist allerdings nur ein Bauchgefühl.
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UniProfiRente weiterlaufen lassen
Nach zwei Jahren schon davon ausgehen, das die Entwicklung auf Grund einer falschen Umschichtung (sie haben eine Vetorecht !!) annimmt ,halte ich für verfrüht..zumal glauben Sie wirklich andere Banksparpläne auf reiner Aktienfondsbasis wie DWS oder Cominvest würden sich in Ihrer Entwicklung anders verhalten ??
Wenn sie ein Sicherheitsgefühl haben wollen, müßten sie ganz weg von aktiengetränkten Banksparplänen (die wenig Kosten versprechen !und daraus "zwangsläufig" ? hohe Renditen ? folgern ) und dies durch AEG Vorsorgen mit Rentengaratiefaktoren und Fondsmanagement ersetzen die kein "No Return" Value haben..
HG DerMakler
Die DWS verhält sich tatsächlich anders, die können nach der Krise wieder zurückschichten.
..aber lassen den Vertragsinhaber nicht daran teilhaben ,sondern machen es einfach ..die Frage ,die sich dann stellt : War der Wechsel dann der Richtige..? einzig allein ein Dachfondsmanagement läßt getroffene Entscheidung revidieren, wenn dieser es so will..natürlich ist das mit Kosten verbunden ,aer auch mit einer größeren Selbstbestimmung ! HG DerMakler
Was heißt nicht daran teilhaben ? In der Abrechnung wird haargenau ausgewiesen, wann wieviel umgeschichtet wurde. Man kann das also exakt nachvollziehen. Das Konzept DWS sagt eindeutig, dass es ein gemanagtes Konzept ist. Dort entscheiden also Profis ohne den Kunden, wann wieviel umgeschichtet ist und das ist auch gut so. 95% der Kunden können das doch gar nicht kompetent entscheiden. Wer das selbst machen will, hat andere Möglichkeiten, fondsgebundene Vorsorge mit selbst auszuwählenden Fonds zu gestalten. Ob das dann ähnlichen Erfolg hat wie DWS, wage ich bei den meisten zu bezweifeln.
Für mich ist es nur komisch ,das auf meist 8 Seiten dargestellt wird, was der Managener zwar getan hat ,aber auf Grund der Umschichtungen in einer z.Bsp persöl. Vertragsauskunft nicht eindeutig gesagt werden kann (und das ist Fakt ob nun per Telefon in der Fachabteilung oder per "schriftlicher Zwischendurchauskunft" keiner, aber auch wirklich keiner sagen kann ,wie sich der Vertrag entwickelt hat mit den neu eingekauften und alt abgeschlossenen Anteilen..Natürlich möchten man sich nicht festlegen ,aber eine ca. Auskunft ist auch nicht drin..Wofür habe ich dann eine Management ?
Das ist ein großes Manko der DWS und wird es auch immer bleiben !HG DerMakler