Frage von Polypoly, 52

Riester-Bausparvertrag, lohnt sich für Steuervorteil höhere Besparung?

Ich habe momentan einen Riester-Bausparvertrag am laufen. Wegen der staatlichen Förderung ist klar, mind. 4% vom Jahresbruto, aber wie sieht es aus mit den Steuervorteilen? Meine Bankberaterin hat mir nahegelgt die Besparung auf das Maximale zu erhöhen, um den möglichst hohen Steuervorteil rauszuheolen. Wie viel macht das denn aus, wenn ich meine Besparung erhöhe? Hole ich da dann wirklich steuerlich so viel mehr raus, dass sich eine höhere Besparung lohnt? Ich habe diesen Rechner benutzt: http://www.n-heydorn.de/riesterrechner.html Passt das da denn überhaupt dann so, was da berechnet wird? Weil die berücksichtigen ja nur das Bruttoeinkommen, oder reicht das schon?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Polypoly,

Schau mal bitte hier:
Steuern Riester

Antwort
von Kevin1905, 41

Eigenbeitrag (bis maximal 2.100,- €) x Grenzsteuersatz - Zulage.

Das Argument ist wahrscheinlich ehr, dass es für eine Aufstockung eine neue Apro gäbe, allerdings ist die Aussage nicht falsch. Ich stelle nur die Motivation ein bisschen in Frage.

Klar führen höhere Beiträge auch zu einem höheren Steuervorteil. Sie erhöhen vor allem aber das Vertragsguthaben und damit einen Muliplikator der Rendite.

Du weißt aber aus dem Beratungsgespräch ganz sicher, dass die Leistung aus dem Riestervertrag am Ende zu 100% dem steuerpflichtigen Einkommen zugerechnet wird (§ 22, Nr. 5 EStG)?

Es wurde ferner eine Bedarfsanalyse gemacht und ein Schichtenvergleich und dieser hat ergeben, dass Riester mit deinen persönlichen Lebenszielen am besten vereinbar ist gegenüber einer Rürup, einer bAV oder einer sonstigen privaten Anlage?

Berufsunfähigkeitsschutz besteht ebenfalls schon?

Wenn du die letzten beiden Punkte innerlich mit "nein" beantwortet hast, würde ich den Wert und die Professionalität der Beratung anzweifeln.

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