Riester: Banksparplan oder Fondssparplan vor Immobilien-Finanzierung?
Ich (27 Jahre alt) bin kurz vor dem Abschluss eines Riester-Vertrags und beabsichtige möglicherweise auch in ein paar Jahren mir eine Immobilie zu kaufen. Allerdings ist das bei mir auch nicht sicher. Daher bin ich am Überlegen erst einen Riester-Fondssparplan oder Banksparplan abzuschließen, um diese ggf. auch bei einem Nichtkauf der Immobilie bis zur Rente weiter zu besparen. Habe ich es richtig verstanden, dass ich den alten Riester-Vertrag auf Eis (man zahlt nicht mehr ein & lässt ihn bis zur Rente liegen) legen kann, wenn ich eine Immobilie kaufe & dann einen Wohn-Riester als Hauptvertrag nehme (in den ich dann alles weitere komplett einzahle,da ich ja nur einen Riester-Vertrag haben darf,der gefördert wird)? Falls dies so ist, würde mich auch noch interessieren,ob ich den alten Riester-Vertrag (Banksparplan/Fondssparplan) mit in die Finanzierung der Immobilie nehmen könnte? Falls dies der Fall sein sollte,würde sich doch der Banksparplan besser anbieten,wenn ich in ca.5 Jahren eine mögliche Immobilie erwerben würde,weil Fondssparpläne aufgrund des Risikos eine möglicherweise deutlich niedrigere Rendite als der Banksparplan erzielen.Zumindest ist das Geld im Banksparplan garantiert.Oder kann ich das angesparte Riester-Guthaben erst in die Finanzierung der Immobilie einbringen, wenn ich in Rente gehe,sodass sich jetzt eher der Fondssparplan anbietet,oder?
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Du willst und brauchst eine komplette Beratung. Das ist mein Rat. Das hier ordentlich zu beantworten, würde den Rahmen sprengen.
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Ich schliesse mich Niklaus absolut an !
Wenn du beabsichtigst eine Immobilie zu erwerben und gleichzeitig sagst kurz vor Abschluss eines Riestervertrages zu sein, wurde der Punkt Immobilie bisher nicht berücksichtigt.
Da stellt sich dann bereits die erste Frage nach einer ganzheitlichen Beratung die dies mit berücksichtigen, einbauen sollte und muss.
Darüber hinaus ist Riester für viele sinnvoll. Aber keiner der seriös arbeitet empfiehlt pauschal immer Riester.
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Schließen Sie eine Riesterrente ab. Mit Entnahmen aus diesem Riester-Renten-Vertrag können Sie Ihre Immobilie mitfinanzieren. Im Einzelfall - berechnen tut Not!!!!- kann ein riestergeförderter Bausparvertrag allerdings wirtschaftlicher sein. Wenn Sie es aber noch nicht genau wissen, dann den 1.Weg wählen. Ach ja, lassen Sie sich vom Profi einen adäquaten Vertrag heraussuchen. In dem Fall ist die Auswahl bei der Bank eher "eingleisig".
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Hmm viele Fragen, für sowas holt man sich einen Berater, der einem das alles in Ruhe erklärt.
Was du vorhast, ist der sog. Wohnriester, google mal danach. Leider wird das Geld für die Immobilie dann aufs Wohnförderkonto gepackt und mit 2% pa erhöht. Das muss dann im Alter versteuert werden, nebst anderen Nachteilen. Sollte man also gut durchrechnen ob man das wirklich so machen will.
Kann hier ohne weitere Infos nicht abschließend beurteilt werden.
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Deine Frage berührt eine Menge Teilbereiche.
Immobilienerwerb
staatlich geförderte Altersvorsorge
Investmentsparen versus Sparbuch
steuerliche Betrachtung bei Renteneintritt
usw.
erwartest Du ernsthaft, dass sich jemand hier die Arbeit macht, ohne Deine Situation zu kennen Dir irgendwelche hilfreiche Ratschläge zu geben? Und wenn – mal vorausgesetzt, der Sachverhalt ist Dir danach verständlich – wirst Du Dir früher oder später eh einen Berater suchen („müssen“) und machst es dann doch noch mal ganz anders...
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Jede gute Experte ,der hier auf die Frage antwortet, setzt das fundierte perönliche Beratungsgespräch beim einem Makler für diesen Wunsch voraus..ich auch ! Sich aus 20zig verschiedenen (meist aus dem Kontext gerissene.) Sachverhalte eine "Gemütslage" für und gegen den Abschluß heraus zu kristalisieren, ist denke ich nicht die richtige Methode ! Suchen sie sich hierzu einen Berater und machen sie einen Termin aus ! HG DerMakler
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Antwort von Joerg69 04.10.2010
Warum überhaupt ein Riester? Lohnt der sich für Dich denn? Wieviele förderfähige Kinder und Frauen hast Du denn? Und Dein Verdienst...? Riester ist sehr oft nicht die für den Verbraucher beste Variante. Und noch dazu sehr unflexibel!
Du solltest Dich auch mal zu diesem Thema beraten lassen (Aber nicht bei einer Bank, sondern bei einem guten, ehrlichen, freien Berater): http://www.wirtschaftsbuero.de/Finanzierungen/Tilgungsaussetzung/tilgungsaussetz...
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