Frage von Hoermchen, 400

Rentner (66J.)

Hallo zusammen Ich bin Rentner (66J.) und kann mir noch einige Euro hinzu verdienen. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus zur Miete und übernehme die Gartenpflege. Muss ich meinen verdienst beim Finanzamt melden.???? Ich habe sonst keine weiteren Einkünfte.

Für eure Antworten meinen besten Dank

Antwort
von billy, 393

Bei einem Minijobs bis 450 € nein, wird vom Arbeitgeber pauschal versteuert. Zwei Mal im Jahr kann die Verdienstgrenze bis auf 900 € verdient werden. Bei Verdiensten über 450 € und auf Steuerkarte müssen Steuern gezahlt werden. Altersrenten sind ja generell auch steuerpflichtig. Weitere Informationen zu Verdiensten bei Bezug der Regel- Altersrente hier. 

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/0...    

Antwort
von wfwbinder, 360

Aus Deiner Frage nicht zu erkennen.

     Ich bin Rentner (66J.) und kann mir noch einige Euro hinzu verdienen.

1. Wenn als 450,- Euro Job, steuerlich nciht relevant.

2. Wenn auf Lohnsteuerklasse n(also über 450,- im Monat), dann ja.

3. wenn auf Rechnung, dann ebenso ja.

Antwort
von hubkon, 264

Hallo Hoermchen,

Sie schreiben:

Rentner (66J.)

Hallo zusammen Ich bin Rentner (66J.) und kann mir noch einige Euro hinzu verdienen. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus zur Miete und übernehme die Gartenpflege. Muss ich meinen verdienst beim Finanzamt melden.???? Ich habe sonst keine weiteren Einkünfte

Antwort:

google>>

finanztip.de/hinzuverdienstgrenze-altersrente/

google>>

wikipedia.org/wiki/Rentenbesteuerung

google>>

wikipedia.org/wiki/Grundfreibetrag_%28Deutschland%29

Fazit:

Gehen Sie mit Ihren Einkommensnachweisen zu Ihrem zuständigen Sachbearbeiter bei Ihrem Finanzamt oder zu einem Lohnsteuerhilfeverein und lassen Sie sich eine individuelle Auskunft auf der Basis Ihrer Einkünfte geben, dann sind Sie auf der sicheren Seite!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von vulkanismus ,

Gehen Sie mit Ihren Einkommensnachweisen nicht zu Ihrem zuständigen Sachbearbeiter bei Ihrem Finanzamt.

Wenn schon, dann wäre das "Kundencenter" zuständig, aber auch dort ist Steuerberatung verboten.

Kommentar von hubkon ,

Gehen Sie mit Ihren Einkommensnachweisen nicht zu Ihrem zuständigen Sachbearbeiter bei Ihrem Finanzamt.

Wenn schon, dann wäre das "Kundencenter" zuständig, aber auch dort ist Steuerberatung verboten.

Antwort und Widerspruch gegen diese unhaltbare Behauptung:

Es geht hier nicht um eine Steuerberatung als solche, sondern um eine Auskunft und zumindest meiner Person wurde von meinem Sachbearbeiter noch nie eine Auskunft verweigert!

Beweis:

google>>

drweb.de/magazin/das-finanzamt-als-steuerberater-ruf-doch-mal-an/

google>>

wikipedia.org/wiki/Verbindliche_Auskunft

google>>

finanztip.de/verbindliche-auskunft-finanzamt/

Auszug:

Steuerpflichtige haben einen gesetzlichen Anspruch auf verbindliche Auskünfte vom Fiskus über die Beurteilung von genau bestimmten Sachverhalten.

Besteht im Hinblick auf die steuerlichen Auswirkungen ein besonderes Interesse seitens des Steuerbürgers, so kann er einen Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft stellen (§ 89 Abs. 2 AO). 

Finanzämter können für verbindliche Auskünfte an Steuerpflichtige Gebühren verlangen. Die Auskunftsgebühr ist vom Antragsteller vorab zu zahlen und richtet sich nach dem Gegenstandswert, den der Steuerpflichtige selbst zu ermitteln hat. Kann der Gegenstandswert nicht bestimmt werden, so wird eine Zeitgebühr von 50 Euro je angefangene halbe Stunde, mindestens aber 100 Euro in Rechnung gestellt.

Diese Gebühren entfallen, wenn sie unterhalb der Bagatellgrenze liegen.

Bagatellgrenze bei verbindlicher Auskunft

Nach dem Gesetz zur Steuervereinfachung 2011 gilt im § 89 AO eine Bagatellgrenze von 10.000 Euro (Gegenstandswert) und 200 Euro (2 Stunden Zeitgebühr) bei der Gebührenpflicht für die verbindliche Auskunft. Das bedeutet: Bis zu einem Gegenstandswert bis zu 10.000 Euro entfällt die Gegenstandsgebühr und die Zeitgebühr wird bei einer Bearbeitungszeit von bis zu zwei Stunden nicht mehr erhoben.

Wird für einen Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft vom Finanzamt eine Zeitgebühr erhoben, ist der zeitliche Aufwand für die Bearbeitung des Antrags auf verbindliche Auskunft zu dokumentieren. Zur Bearbeitungszeit rechnen nur die Zeiten, in denen der vorgetragene Sachverhalt ermittelt und dessen rechtliche Würdigung geprüft wurde. Waren auch vorgesetzte Finanzbehörden wegen der besonderen Bedeutung des Einzelfalls damit befasst, ist deren Bearbeitungszeit ebenfalls zu berücksichtigen, soweit sie dem konkreten Auskunftsantrag individuell zuzuordnen ist.

Die Gebühr soll vermeiden, dass im Hinblick auf die Kompliziertheit des Steuerrechts die Finanzämter mit Anfragen "zugeschüttet" werden. Unverbindliche Auskünfte vom Finanzamt, bei denen der Steuerpflichtige keinen Rechtsanspruch auf Richtigkeit hat, bleiben weiterhin gebührenfrei.

Zuständig für das Auskunftsersuchen ist das Wohnsitz- oder Betriebsstättenfinanzamt. Antragsteller (zum Beispiel ausländische Investoren) ohne zuständiges Finanzamt können sich an das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn wenden. Deren Auskunft ist dann für das später zuständige Finanzamt verbindlich.

Vorteil:

Bei wichtigen Geschäftsentscheidungen oder privaten Lebensumständen kann der Steuerbürger eine verlässliche Auskunft über die steuerlichen Auswirkungen seiner Maßnahme beantragen. An den Inhalt der verbindlichen Auskunft ist das Finanzamt später bei der steuerlichen Beurteilung des Sachverhaltes gebunden.

Während früher eine derartige Auskunft nur selten und dann auch eher allgemein gegeben wurde, besteht jetzt ein Rechtsanspruch.

Bitte unter o.a. Link weiterlesen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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