Frage von Kai2012 28.03.2012

RENOVIERUNGSARBEITEN EIGENTUMSWOHNUNG

  • Antwort von qtbasket 28.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zunächst einmal - dein Idee halte ich für wenig erfolgversprechend.

    Du brauchst Immobilienkenntnisse, Kapital und einen gut funktionierenden Immobilienmarkt, und beispielsweise in München oder Düsseldorf ist eben nichts preiswert und Schnäppchen bei Immobilien dort zu suchen, die Stecknadel im Heuhaufen.

    Die BG der Bauwirtschaft hat mit Arbeitserlaubnis und Steuern nichts zu tun, sondern ist für Arbeitsunfälle zuständig - deshalb müssen Arbeitnehmer per Gesetz dort angemeldet werden.

    Und nur nebenbei: es gibt ja deutsche Baufirmen, die nur mit Subunternehmern aus Billigländern arbeiten, Polen ist denen zu teuer, Rumänien und Bulgarien ist in - meiner Ansicht eine etwas perfide Nutzung des Arbeitsmarktes, anders : es ist Ausbeutung.

    Mein Fazit: von deiner Idee halte ich nichts.

  • Antwort von robinek 28.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bitte immer beachten, seriös zu bleiben. Dein Umfeld ist nicht blöder und schläft auch nicht Diese Idee hatten andere auch schon.

  • Antwort von LittleArrow 28.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Deine Absicht, Gewinn zu machen ist löblich. Ob Du auf diese Weise Gewinn machen wirst, müssen wir abwarten (also bitte später mal Feedback, sofern noch möglich;-)).

    OFFIZIELL einen niedrigen Pauschalpreis vereinbaren

    Ich verstehe nicht ganz, was Du unter "offiziell" verstehst. Aber denke auch daran, dass je weniger Du für Reparatur-/Modernisierungskosten bezahlst, Du umso mehr Einkommensteuer beim Verkauf bezahlen mußt (also auf die Differenz zwischen Verkaufspreis und Anschaffungskosten einschl. anschaffungsnahen Herstellkosten), Vergiss einfach die Idee, dass der kurzfristig realisierte Gewinn unversteuert in Deine Tasche fließt und dort bleibt.

    Um den Gewinn unversteuert zu vereinnahmen, musst Du für eine längere Zeit die Immobilie selber als Wohnung nutzen. Aber davon schreibst Du nichts in Deinen Fragen. Bei übrigens drei ETWs kommst Du schon in die Nähe gewerblichen Gewinnstrebens.

    ...Immobilie NICHT haftbar bin, solange diese notariell festgehalten wird...

    Die Immobilie wird zwar nicht "notariell festgehalten", aber der Verkaufsvertrag geht in D nicht ohne Notar. Du kannst alles mögliche versuchen, um in diesem Vertrag die Haftung auszuschließen, wenn Notar und Käufer mitspielen. Aber der Notar - wie übrigens auch die Rechtsprechung - sollten bei Arglist oder grobe Fahrlässigkeit den Rechtsausschluss ablehnen. Also z. B. ist es sehr riskant, eine verschimmelte ETW einfach nur frisch anzustreichen und dann als "unbelastet und unter Ausschluss jeglicher Haftung" zu verkaufen. Was ist, wenn Dein übertölpelter Käufer mit Gutachtern und Deinem damaligen Verkäufer/Bewohner vor Gericht aufkreuzen, die Mängel "hervorzaubern", Wandlung und Schadensersatz verlangen?

  • Antwort von Rabbicook 28.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Immer bedenken, wenn Du mehrere Immobilien innerhalb von einer bestimmten Zeitspanne verkäufst, dann wird das gewerblich.

  • Antwort von Kai2012 28.03.2012

    Zunächst einmal danke an alle, die so schnell geantwortet haben, auch wenn ich leider bislang noch keine Antworten auf meine eigentlichen Fragen finden konnte. :(

    Vorab: Ich versuche gar nicht irgendwelche Tricks sondern ganz im Gegenteil, ich möchte alles rechtlich einwandfrei abwickeln! Das ich bei Täuschung haftbar wäre is mir völlig klar, aber absolut nicht in meinem Sinne. Das ich bei mehrfachem Kauf-Wiederverkauf gewerblich handeln würde, ist mir auch bereits bekannt - im Übrigen lautet hier die Frist 3 Immobilien in 5 Jahren sind ok, ab der Vierten wäre ein Gewerbe anzumelden. Auch das ich den Gewinn nicht versteunern muss, wenn ich die Immobilie wenigstens drei Jahre bewohnt habe, ist mir klar...

    Um die weiteren Nachfragen zu beantworten - ja, es ist Kapital vorhanden und ja, es sind auch lukrative Objekte in Aussicht. Natürlich lässt sich auf diese Weise Geld verdienen und nicht wenig - habe es selbst zur Genüge im Bekanntenkreis erlebt. Bitte sagt jetzt nicht, frag einfach deine Bekannten...da sind die Vorraussetzungen andere, was aber hier zu aufwendig wäre zu erklären.

    @Little Arrow: Den Punkt, dass ich mehr Einkommenssteuer bezahlen muss, wenn die Reperaturkosten niedriger sind, verstehe ich nicht. Angenommen ich kaufe eine Wohnung für 100.000, stecke dann nochmal 20.000 in die Renovierung und verkaufe sie dann für 150.000, so muss ich doch den Gewinn von 30.000 mit meinem persönlichen Steuersatz versteuern, richtig?

    Meine Frage bezüglich niedrigen Arbeitskosten meinte ich eher so: Wenn ich z.B. eine Firma eines Freundes beauftrage, den Ausbau vorzunehmen und er mir 2000 Euro veranschlagt, was aber offenkundlich ein Freundschaftspreis ist, wenn andere Firmen hierfür 10.000 verlangen...ist das dann rechtlich trotzdem ok???

    Die Idee mit "dem Polen" wäre nur eine Möglichkeit. Versuche eigentlich nur herauszubekommen, wo ich günstige, zuverlässige Arbeiter herbekomme OHNE gegen das Gesetz zu verstossen!

    Ich habe z.B. ein Objekt in Aussicht, was ich für ca. 30-35.000 bekommen könnte. Renovierungskosten laut Gutachten ca. 15-20.000, Wert nach Renovierung etwa 85-95.000. Ich denke, dass reicht als Info. :)

    Vielleicht bewertet ihr ja unter diesen Aspekten meine Fragen neu?!

    Gruß, Kai

  • Antwort von sicherfrei 28.03.2012

    Deinen unternehmerischen Mut in Ehren, aber das klingt nach schnellem Gewinn-machen wollen: "Ich kenne da einen Polen..." Das mit dem Polen geht dann in Ordnung, wenn Du alles rechtlich absicherst. Mit Tricks würde ich vorsichtig sein. Natürlich kann man eine Gebäude privat renovieren und die vereinbarten Löhne an einen zugelassenen Handwerker zahlen. Ich würde aber auch in Deinem Interesse darauf achten, dass bei allen Arbeiten, deutsche Handwerker-Richtlinien eingehalten werden, z.B.beim Schall-, Wärme-und Feuchtigkeitsschutz.

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