Frage von michelle01, 6.123

Reisekrankenversicherung steuerlich absetzbar?

Hallo liebe finanzfrage.net-Forummitglieder, ich habe eine Frage bezüglich meiner Reisekrankenversicherung. Sind die Beiträge, die ich monatlich leiste, steuerlich absetzbar? Kann ich das bei meiner nächsten Steuererklärung nutzen?

MfG

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Antwort
von barmer, 6.010

Hallo,

die anderen Antworten sind richtig. wenn die Reisekrankenversicherung privat benötigt wird.

Sollte sie ausschließlich berufliche Reisen abdecken und die Prämie nicht vom Arbeitgeber übernommen werden, würde ich sie als Werbungskosten angeben.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von Meandor, 3.886

Absetzbar? Ja.

Wirken sie sich auch aus? Vermutlich Nein.

Antwort
von ErikVoigt, 5.000

Ganz kurz gefasst: Nein deine Beiträge sind nicht steuerlich absetzbar.

Quelle: http://www.reisekrankenversicherung.net/ratgeber/reisekrankenversicherung-einkom...

MfG

Kommentar von EnnoBecker ,

Ich finde es schon beachtlich, dass du unter Hinweis auf die verlinkte Seite auf "Nein" kommst. Vielleicht würde lesen helfen.

Kommentar von ErikVoigt ,

Ich glaube es würde dir mehr helfen, wenn du mal die Augen richtig öffnen würdest. So früh am morgen einen Kommentar abzulassen, der nicht einmal stimmt, erfordert ein sehr hohes Selbstwertgefühl. Naja auch für dich: Nein die Beiträge sind nicht steuerlich absetzbar. Vielleicht siehst du auf der Seite folgenden Stichpunkt: "Eine Reisekrankenversicherung ist nicht absetzbar" Absetzbar sind lediglich die Beiträge für eine Krankenvollversicherung, entweder gesetzlich oder privat! Und das hat mit der Reisekrankenversicherung nichts zu tun. Ich hoffe ich konnte auch dir helfen EnnoBecker.

MfG

Kommentar von EnnoBecker ,

Ich glaube es würde dir mehr helfen, wenn du mal die Augen richtig öffnen würdest

Gute Idee, deshalb schauen wir beide jetzt einfach mal ins Gesetz und nicht auf eine Drittanbieterseite, die falsche Sachen schreibt, sie im nächsten Absatz revidiert und im übernächsten gar nicht mehr weiß, was nun richtig sein soll und völlig wirres Zeug schreibt. Da kann man dir ja nicht mal mangelndes Leseverständnis unterstellen.

Aaaaaalso: § 10 (1) Nr. 3a ist unsere Hausnummer:

"Sonderausgaben sind..."

3a. Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen, soweit diese nicht nach Nummer 3 zu berücksichtigen sind...

Nummer 3 ist die Basisversorgung, also das, was du "Krankenvollversicherung" genannt hast.

Zum Selberlesen: http://www.buzer.de/s1.htm?a=10&g=estg

Ich hoffe ich konnte auch dir helfen

Ja, danke sehr.

Die Unterscheidung zwischen 3 und 3a war notwendig geworden, weil die unter 3a aufgeführten Versicherungen einer Abzugsbeschränkung unterliegen.

Kommentar von ErikVoigt ,

Super Idee. Dann kannst du ja das nächste mal mit mir zum FA kommen und denen dort zeigen, das die Beiträge meiner Zusatzversicherungen eigentlich doch absetzbar sind und ich einen Anspruch auf Nachzahlung aus mehreren Jahren habe.

Kommentar von EnnoBecker ,

Woran hakt es?

Nicht gelesen oder nicht verstanden? Egal, orientiere dich mal an den anderen Antworten hier, okay?

Antwort
von alfalfa, 5.793

Nun. Nach dem Bürgerentlastungsgesetz sind die Krankenversicherungsbeiträge in voller Höhe für Leistungen auf dem Niveau der gesetzlichen Absicherung als beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben möglich. Auslands PKV gehen über das GKV Niveau hinaus. Somit waeren diese Aufwendungen nur im Rahmen der Höchstbeträge der beschränkt abzugsfähigen Sonderausgaben möglich - und die sind meist durch die KV Beträge aufgezehrt.

Antwort
von EnnoBecker, 3.038

Sind die Beiträge, die ich monatlich leiste, steuerlich absetzbar?

Ja, aber....

Kann ich das bei meiner nächsten Steuererklärung nutzen?

... wahrscheinlich nicht. Vorsorgeaufwendungen sind nur begrenzt abzugsfähig, und die Grenze ist üblicherweise mehr als erreicht, allein wenn man seine Pflichtbeiträge zur Krankenversicherung hernimmt.

Kommentar von fragfreundXXL ,

Vorsorgeaufwendungen sind nur begrenzt abzugsfähig, und die Grenze ist üblicherweise mehr als erreicht, allein wenn man seine Pflichtbeiträge zur Krankenversicherung hernimmt.

Ist das so ? Ich denke nicht ! Aber man wird eh nur mit Spott und Häme überzogen, wenn man gegenteiliger Meinung als ein Platzhirsch ist. Wahrscheinlich rutscht mein persönlicher Freund jetzt schon wieder mit hochrotem Kopf und aktiviertem Meldefinger vor dem PC umher.

Wir sind doch nicht mehr in der Kaiserzeit, was die begrenzte Abzugsfähigkeit von Vorsorgeaufwendungen im Zusammenhang mit den Krankenversicherungsbeiträgen (egal ob Pflicht oder PKV) angeht.

Schon mal was vom "Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen" gehört ? Gruß fragfreundxxl

Kommentar von EnnoBecker ,

Schon mal was vom "Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen" gehört
?

Ja, vor vier Jahren. Heutzutage sollte man sich da eher mit dem Gesetz zur Verbesserung der steuerlichen Förderung der privaten Altersvorsorge befassen.

Ich denke nicht
!

Das ist mir auch aufgefallen.

Kommentar von fragfreundXXL ,

Das ist mir auch aufgefallen.

Ist das so ? Immerhin, das macht Hoffnung. Dennoch liegst du mit deiner fachlichen Kompetenz, was Steuerrecht angeht, in der Regel voll daneben.

Und mit dem Gesetz zur Verbesserung der steuerlichen Förderung der privaten Altersvorsorge sollte man sich in der Tat beschäftigen. Aber auch nur, um dem vereinten Heer der professionellen Abgreifer sachliche Gegenargumente liefern zu können.

Kommentar von EnnoBecker ,

Dennoch liegst du mit deiner fachlichen Kompetenz, was Steuerrecht angeht, in der Regel voll daneben.

Danke für deine Einschätzung.

Kommentar von fragfreundXXL ,

Gern geschehen.

Kommentar von ffsupport ,

Lieber FragfreundXXL, liebe Mitglieder,

bitte bleibt bei euren Antworten und Kommentaren sachlich. Anfeindungen, Beleidigungen und andere Beiträge, die inhaltlich nichts mit dem Sachverhalt zu tun haben müssen ansonsten entfernt werden.

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

Kommentar von EnnoBecker ,

Also ich war es nicht, ich hab nicht auf "beanstanden" gedrückt.

Kommentar von Candlejack ,

ich auch nicht, ich hab mich lieber geäußert ;-) fragfreund wird seinen schuldigen schon finden. vielleicht wars ja auch kein beanstanden. wenns heiß her geht, mischt sich der support schon mal ein und da ja fragfreund inzwischen schon ne verbale warnweste trägt, weiß ja der support auch, wo er hinschauen muss ;-)

Kommentar von Candlejack ,

He, haben wir jetzt unseren polemischen kleinen Beantworter zurück, diesmal mit XXL-Ego ;-) Ich denke, Du fühltest Dich hier unwohl und wolltest Dich lieber in Foren vergnügen, wo man Dich mehr schätzt ?

Ich kann Dich beruhigen: hochrote Köpfe hat man nach mehreren Jahren Branche nicht mehr und Meldefinger liegen hier vielen fern, die diskutieren das eher in den Kommentaren zu Deinen Antworten aus. Egal, wen Du meinst ;-) Auch diese Antwort wurde bisher noch nicht beanstandet.

Dennoch liegst du mit deiner fachlichen Kompetenz, was Steuerrecht angeht, in der Regel voll daneben.

Also ich hab Enno ja schon einige Male für seine Art kritisiert, aber DAS hab ich ihm noch nie vorgeworfen. Ich werde mich anhand seiner Antworten auch schwer hüten, das zu tun ;-) Denn auch diesmal ist seine Aussage zu den Vorsorgeaufwendungen korrekt, wie ich bereits mehrfach bei Kunden und mit dem Finanzamt erlebt habe.

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