Frage von Backfee, 5

Rechtsschutzversicherung bei Selbständigen

Ich bin fest angestellt und nebenbei selbständig tätig. Ich habe die ganze Zeit über eine sehr günstige Rechtsschutzversicherung gehabt, die mich wenige Euro im Monat gekostet hat.

Jetzt hat die Versicherung mitgekriegt, dass ich noch nebenbei selbständig tätig bin und will die Rate erhöhen - je nach meinem Umsatz als Selbständige wird die Rate auf 20 Euro oder mehr im Monat erhöht.

Ist das der Regelfall? Oder kann ich davon ausgehen, dass andere Versicherungsunternehmen mir weiterhin eine günstige Rechtsschutzversicherung anbieten?

Antwort
von Akron, 3

Bei einigen ( vielleicht sogar allen ) Versicherern ist bedingungsgemäß geregelt, dass der RS-Vertrag bei Beginn einer Selbständigen Tätigkeit auf einen anderen Tarif umgestellt wird - eben weil das Risiko für die Versicherung größer wird. Allerdings gibt es Einkommens - grenzen, von denen es abhängt, ob der Vertrag umgestellt werden soll, oder weiterhin so bestehen bleiben kann. Bitte also die Bedingungen prüfen / lassen ( am besten von einem unabhängigen Makler ).

Antwort
von centurio, 3

Deine RSV deckt jetzt auch nur den Privaten Teil ab, es besteht keine Möglichkeit der RSV einen bestehenden Vertrag ( Privat) in einen Vertrag für Selbstständige zu ändern ohne deine Unterschrift,

Antwort
von nixwissen13, 2

das ist möglich, dass die eine oder andere Versicherung das tut. Aber die Frage ist mehr, was du versichert hast.

Welche Versicherungskomponenten hast du denn? Welche Bereiche deckt denn deine Versicherung ab? Wohnen? Verkehr? Beruf????

Letztlich kommt es darauf an, was du versicherst und ob es eine Verwässerung der einen oder anderen Komponente mit deiner Selbständigkeit gibt. Treten Rechtsstreitigkeiten auf, die auch mit der Selbständigkeit zu tun haben können, dann steigt für die Versicherung das Risiko. Das bildet sich ab im Beitrag.

Ich kenne klare Trennungen bei RV-Verträgen. Wenn man sich auch absichern will über Streitigkeiten bei der Selbständigkeit, muss man das explizit so angeben, sonst ist man dort nicht versichert.

Klick hier mal ein wenig rum, dann siehst du, dass nicht jeder Baustein von der Selbständigkeit berührt wird bei den Kosten:

http://www.check24.de/versicherungen/rechtsschutzversicherung/rechtsschutzversic...

Bei Beruf ist es allemal klar, dass hier ein Einfluss ist. Oder wie willst du als Versicherer das trennen, sollte es zu Streitigkeiten kommen und es ist vorab nicht klar, was versichert sein soll?!

Kommentar von Backfee ,

So wie ich es sehe war die Versicherung auf meine privaten Belange ausgerichtet. Ich möchte sie auch weiterhin so nutzen, sprich nur in privaten Fällen einsetzen.

Kommentar von Privatier59 ,

Es kommt nicht im Geringsten darauf an, was Du tun willst, sondern ausschließlich darauf, wozu die Versicherung nach der Vertragslage verpflichtet wäre.

Antwort
von Privatier59, 1

Rechtsschutzversicherungen für Selbständige sind extrem teuer. Über die 20 Euro Monatsbeitrag kann ich nur milde lächeln. Schon kleine Handwerksbetriebe zahlen ein Vielfaches davon. Glaube ja nicht, dass Du bei der Konkurrenz billiger davon kommen wirst, jedenfalls dann nicht, wenn Du wahrheitsgemäße Angaben im Versicherungsantrag machst. Genaueres kann Dir ein Versicherungsmakler nach Prüfung der Angebotslage mitteilen.

Antwort
von Niklaus, 1

Du musst dir überhaupt keine Gedanken machen. Du hast ein RSV für den Privatfall. Dafür wird die RSV auch leisten. Du musst auch nichts ändern. Wenn du allerdings Rechtsfälle aus deiner Selbständigkeit der RSV bringst, wird sie diese logischerweise ablehnen, weil du keine RSV für Selbständige hast.

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