Frage von LeggioSupo 06.04.2011

RA- und Gerichtskosten in Mahnbescheid zu zahlen, wenn erst 3 Wochen vergangen?

  • Antwort von Snooopy155 06.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Aus Deinen anderen Fragen entnehme ich, dass Dein Verständnis für Recht etwas in Schieflage geraten ist.

    Wenn ein Zahlungsziel festgesetzt war "sofort nach Erhalt der Ware" dann sind eben 3 Wochen nicht mehr sofort und Du kannst rechtswirksam kostenpflichtig gemahnt werden. Wenn der Verkäufer zur Mahnung einen Rechtsanwalt beauftragt, dann hast Du selbstverständlich auch dessen Kosten zu tragen und wenn Du die Zahlung noch weiter verschleppst, dann fallen auch sicher noch die von Dir befürchteten Gerichtskosten für Dich an.

  • Antwort von Wodie 06.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jetzt aber!!!! Willst du uns auf den Arm nehmen. Hier gibt es Leute die verstehen etwas vom gerichtlichen Mahnwesen.

    1. vor drei Wochen die Bestellung bekommen, da hast du erst mal 14 Tage zeit um zu zahlen
    2. Der Versender gibt mindesten eine Woche drauf bis er reagiert 3. Wenn er keine Lust hat eine Mahnung zu schicken, was nicht die Regel ist beantragt er einen MB der erst mal bei Gericht bearbeitet wird und dann dir zugstellt wird. Wenn alles ganz schnell geht dann vergehen mindesten 2 Monate bis dir ein MB zugestellt wird. Das wäre dann aber schon Turboschnell!
  • Antwort von TillWollheim 07.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    So schnell Mahnbescheid und Anwalt ist rechtsmißbräuchlich Es könnte ja einer auch mal im Krankenhaus oder auf Reisen sein. Ein zivilisierter Händler schickt dann erst mal eine zweite Mahnung - gerne mit 5 € Entgelt - und fragt nach mit Zeitlimit für Antwort. Erst wenn dann keine Reaktion kann man einen Anwalt / oder Mahnbscheid (beides zusammen nicht nötig!!) Sonst stinkt das sehr nach Beschäftigungstherapie für brotlosen Anwalt. Till

  • Antwort von ReinerB 08.04.2011

    Nein. Ich würde die Hauptsache zahlen und hinsichtlich der Anwalts- und Gerichtskosten Widerspruch einlegen. Denn du hast keine Veranlassung gegeben, ein Mahn- oder Gerichtsverfahren einzuleiten. Daher muss die Anwalts- und Gerichtskosten der Antragsteller selbst zahlen.

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