Frage von KlausA, 131

Problem wertlos ausgebuchte Aktien - steuerliche Geltungsmachung des Verlustes

Nach dem Prinzip der 25%igen Abgeltungssteuer bei Verkäufen ging ich selbstverständlich davon aus, dass Wertpapierw, die auf Null laufen und irgendwann ausgebucht werden mit einem Vollverlust in sen Abgeltungstopf gelangen und somit mit Gewinnen verrexhnet werden können. Das war mir vollkommen selbstverständlicj und auch vollkommen logisch und steuergerecht. Dem ist es aber anscheinend nicht so, den der Fiskus verlangt anscheinend einen Verkauf auch wenn dieser nur 1 Cent beträgt. Das kann doch nur eine hinterlistige Abzocke für "Nichtsteuerberater" der Anlegerschaft sein - oder? Wer hat eventuell Erfahrung, wie man diese skandalöse Ungerechtigkeit im Nachhinein noxh ausbügeln kann, indem man z.B. die ausgebuchten Stücke irgendjemand für ein paar Cent verkauft oder einem anderen übertägt. In diesen Fällen wäre dem Gesetzgeber Genüge getan und man würde damit u.U. Tausende von Euros vor den nimmersatten Fiskus retten, der anscheinend damit spekuliert, dass Anleger das garnicht spitz bekommen und somit 1000te von Euros verschenken. Eigentlich müsste es eine Selbstverständlichkeit bei den Banken sein, dem gebeutelten Anleger (100% Verlust eines Invset), automatisch den Posten für einen symbolischen Centbetrag abzukaufen und den Verlust in den Verlustverrechnungstopf einzubuchen, anstatt die Posten stillschweigend auszubuchen und der Kunde verliert dadurch unbemerkt u.U. viele 1000 Euro an Steuerverrechnungsmöglichkeit!

Wer kann mir da weiterhelfen oder Tips geben, um nicht in diesen Steuerskandal zu tappen, allerdings erst im Nachhinein, da ich erst heute von dieser absurten Sache erfahren habe?

Antwort
von gandalf94305, 118

Dieser Vorgang widerspricht allerdings dem gesunden Menschenverstand, denn ein Verlust mit den Wertpapieren ist ja tatsächlich angefallen. Allerdings ist die Gesetzeslage nun mal so, daß die Finanzämter einen Verlust nur dann anerkennen, wenn ein Vekauf erfolgt. Das findet man hier und auch in anderen Foren und auf Seiten zum Thema der Ausbuchung wertloser aktien vielfach dargestellt. Leider hast Du Dich hierzu nicht informiert, d.h. nun ist der Verlust Dein Privatvergnügen.

Das ist keine Abzocke von Nichtsteuerberatern, denn diese Informationen werden in einschlägigen Webseiten derart umfangreich dargestellt, daß man eigentlich ständig darüber stolpert, wenn es um die Ausbuchung wertloser Aktien geht.

Es gibt im Nachhinein keine Abhilfe und keine besonderen Tips.

Antwort
von wfwbinder, 100

Das ist eigentlich ganz einfach, man muss verkaufen.

Also jemanden finden, der die Aktien kauft. Dann ist den Vorschriften genüge getan.

Wir haben das hier in den letzten Tagen mehrfach diskutiert.

Kommentar von EnnoBecker ,

Wir haben das hier in den letzten Tagen mehrfach diskutiert.

Ja, mitunter häufen sich die Fragen zum selben Thema.

Ich nehme an, du bist genauso wie ich zu faul, die entsprechende Frage rauszusuchen. Überlassen wir dies dem Klaus?

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