Frage von pokolips300,

Privatinsolvenz - was geschieht mit meiner privaten Krankenversicherung?

Was passiert mit einer privaten Krankenversicherung wenn man Privatinsolvenz anmeldet? Muss man sich dann automatisch gesetzlich versichern oder die Beiträge der privaten Krankenkasse weiter zahlen?

Antwort von Awando,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bei Arbeitslosigkeit oder einem Verdienst unter der Bemessungsgrenze ist eine Rückkehr in die GKV möglich.

Ab 55 Jahren ist es nicht mehr möglich, aufgrund von Arbeitslosigkeit oder des Verdienstes unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze automatisch in die Gesetzliche Kasse zurück zu wechseln. Dies ist nur noch dann möglich, wenn Sie in den 5 Jahren davor irgendwann gesetzlich versichert waren.

Sind Sie weiter angestellt wird anhand einer Insolvenztabelle der persönliche Bedarf ermittelt. Der aktuelle Beitrag der PKV wird dort mit berücksichtigt und erhöht bei Bedarf den pfändungsfreien Betrag. (§ 850 f Abs. 1 ZPO)

Hierüber entscheidet das Insolvenzgericht.

Um einen Pfändungsfreibetrag zu erhöhen muss ein Antrag beim zuständigen Insolvenzgericht gestellt werden.

Antwort von AlexanderW,

du musst auf lange sicht wieder zurück zur gkv.

aber bevor ich dir jetzt jede einzelheit erzähle, kannst du dir die folgende seite auch alleine durchlesen (ignorier einfach die ganzen button): http://www.krankenversicherung.net/rueckkehr-gesetzliche

Antwort von DerMakler,

Wenn man eine cleveren Insolvenzverwalter/in hat :Nichts ? ..vielen dieser Verwalter fällt mittlerweile oft, das allein bei einer Statusänderung sich vielleicht eine neuerliche (GKV) Pflicht ergeben kann ,ansonsten es auch wesentlich mehr Sinn macht ,den Versicherten da zu lassen ,wo er ist..So können Tarife analog der GKV umgestellt werden, Zusätze wie Zweibettzimmer / Chefarzt, Krankentagegeld werden aus geldwertenden Vorteil entnommen..in mittlerweile der Hälfte der Insolvenzen wurde eine Günstigerprüfung zu Gunsten der PKV festgestellt ..den immerhin kostet das somit der Allgemeinheit auch weniger Geld ! Also nachfragen...HG DerMakler

Antwort von alfalfa,

Es kommt auf den Status an. Bleibt dieser gleich, so ändert sich an dem Vertrag deiner PKV nichts. Solltest Du nicht den Vertrag zahlen können, so wirst Du als Nichtzahler in den Basistarif umgestuft. Leistungsanspruch hast Du als Nichtzahler nur bei akuten Notfällen bzw. Schmerzen. Das sich weitere Forderungen gegen Dich aufbauen trotz Insolvenz sollte Dir klar sein. Solltest Du als Selbständiger Dein Geschäft aufgeben und SGB II beziehen bleibst Du in der PKV. Solltest Du keine Leistungen beziehen besteht auch die Möglichkeit der Familienversicherung (auch ohne Altersgrenze, vorausgesetzt verheiratet und Frau in GKV) Letzter Punkt, wenn Du als Selbständiger in ein sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis gehst und unter 55 bist wirst du versicherungspflichtig. Als Angestellter dann, wenn du unter die JAEG rutschst und noch nicht 55 bist.

Antwort von mig112,

Nöh, den Basistarif kann man sowohl bei einer privaten Krankenversicherung, als auch bei einer gesetzlichen Kasse bekommen.

Kommentar von Awando,

Was hat das nu mit dem Basistarif zu tun ?

Kommentar von alfalfa,

So ein Blödsinn was ist denn ein Basistarif bei einer Kasse....Wenn man keine Ahnung hat sollte man...den Rest findest du bei Dieter Nuhr.

Kommentar von DerMakler,

..wie war das noch mit dem Pinguin im Internet..? HG DerMakler

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