Frage von Broni,

private Stromabrechnung

Ich wohne in einem großen Einfamilienhaus auf einer Etage, der Hausbesitzer in einer anderen Etage. Beim EInzug habe ich einen eigenen Zwischenzähler für meinen Stromkreis in der von mir bewohnten Etage einbauen lassen und bezahle seither unbeanstandet von der Gesamtstromrechnung, die der Hausbesitzer erhält, die Kilowattstunden, die mein geeichter Zähler zählt. Jetzt kommt der Elektriker des Hausbesitzers auf die Idee, dass dies nicht zulässig sei und ich müsse bei den Stadtwerken einen eigenen Anschluss bestellen. Für die Zulässigkeit einer "Unterabrechnung" suche ich einen belastbaren (Gesetzes-) Text. Wer weiß weiter ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gaenseliesel,

Der Zähler muss durch eine vom Stromerzeuger freigegebene Fachwerkstatt angebracht worden und fachmännisch geeicht sein. Die Stromversorger sind auch für die Zähler zuständig ggf. Austausch und blombieren. Lief alles korrekt ab ? (Der Elektriker macht lediglich die Vorarbeiten zum Einbau ) Kann Dir der Elektriker denn, falls es eines gibt, dieses Gesetz benennen ? Ich würde mich mal bei den Stadtwerken schlau machen, musst ja nicht sagen, dass es sich um deine Wohnsituation handelt. K.

Kommentar von Broni ,

War eine gute Idee. Die Stadtwerke sagen, was hinter ihrem Zähler mit dem Strom passiert, ist ihnen egal, d.h. ich kann beliebig viele Unterzähler installieren lassen.

Kommentar von Gaenseliesel ,

Na super, freut mich ! Im ersten Moment ist man baff, wenn man so etwas von einem Elektriker gesagt bekommt, stimmt,s ? bis dann wieder einmal ! K.

Antwort
von saschag,

Gefällt mir! Mieter die auf eigene Rechnung geeichtes Material in Absprache mit Vermieter an richtiger Stelle von qualifiziertem Personal auf eigene Rechnung einbauen lassen sind selten!

Der Elektriker hat die Errichtung eines zweiten Zählerplatzes wohl nur angeregt, um den Auftrag dafür zu bekommen...

Was hinter dem Abgang des "EVU- Stomzählers" passiert ist grundsätzlich Sache des Immobilienbesitzers. Wenn dieser mit geeichtem Gerät unterverteilen und intern abrechnen will, kann der das gerne tun. Wichtig in deinem Fall ist natürlich, dass der Zähler geeicht ist, dass auch wirklich nur deine Stromkreise über diesen Zähler laufen und du mussst dir darüber klar sein, dass dein Vermieter dein alleiniger Stromlieferant ist. Heisst, du kannst nicht mal eben den Anbieter wechseln...

Ich mache es in meinem Haus genau so und habe mit meinem Mieter(der den Zähler und den Aufwand nicht bezahlt hat) im Mietvertrag vereinbart dass der zu zahlende KWh-Preis gleich dem Premiumpreis des Stadtwerks ist. Die Grundgebühr teilen wir uns...

Gesetzestext hab ich leider nicht.

Antwort
von Kollek,

Und hier gibt es noch ein paar Infoprmationen wir Ihr beide vielleicht Geld sparen könnt

http://www.finanzfrage.net/tipp/stromkosten-reduzieren-fuer-privat-und-gewerbe

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