Frage von Brutus,

Private Krankenversicherung - Selbstbehalt erhöhen, um Beiträge zu senken?

Eine private Krankenversicherung ist gerade im Alter nicht ganz billig. Das muss gerade auch ein Bekannter meiner Eltern erfahren und sucht deshalb nach Wegen, die Beiträge zu senken. Eine Option ist offensichtlich, den Selbstbehalt zu erhöhen. Ist das wirklich sinnvoll. Wenn man dann doch mal krank wird, muss man meinem Verständnis nach dann doch umso mehr aus eigener Tasche zahle?!?! Im Endefffekt ist das dann doch quasi eine Wette auf die Gesundheit? Sicher sparen tut man demnach nicht, oder?

Antwort von Mandrake,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wie du schon selbst feststelltest: Es ist eine Wette auf die Gesundheit.

Einen wirklichen Rat wird dir hier wohl keiner geben können.

Antwort von mig112,

Monatlich 120 EUR Beiträge einzusparen, indem die jährliche Selbstbeteiligung von 350 auf 1100 EUR erhöht wird, ist keine Wette auf die Gesundheit, sondern eine rechnerisch höchst interessante Variante!!

Aber es gibt je nach Vertrag auch weniger sinnvolle Veränderungen.

Antwort von qtbasket,

Man könnte auch seinen Vertrag auf Leistungen überprüfen, die man im Alter nicht mehr braucht, beispielsweise das Krankentagegeld.

Das ist nun wirklich ein leidiges Thema.

Kommentar von alfalfa,

Im Rentenalter fällt Krankentagegeld automatisch weg. Ebenso wie der gesetzliche Zuschlag. Gegenlâufig wird durch die KvdR ein Zuschuss gezahlt. Außerdem greifen die AR. Tendenz: Der Beitrag sinkt. Wenn schon Leistungsänderung dann Tarifwechsel nach 204 VVG bei der eigenen Gesellschaft. Bitte im Bereich KV Voll fachlich nachladen und nicht nur Halbwissen Posten. Das nervt.

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