Frage von Sorgenfrei, 46

Plötzlich Sozialfall als Frühpensionär, der für 2 Kinder Kindesunterhalt zahlen muss?

Bin seit 9 Jahren geschieden vom Vater von 2 Kindern (13 und 15 J), bin seit 4 Jahren frühpensioniert. Hatte bisher kinderbezogene Zuschläge und Kindergeld und Kindesunterhalt bezogen, so kamen wir Drei (Kinder wohnen bei mir) finanziell zurecht. Nunmehr werden meine Kinder zum Vater ziehen und ich werde Kindesunterhalt zahlen müssen und erhalte keine kinderbez. Zuschläge etc, mehr, d. h. ich werde nur noch den Selbstbehalt von 1000 -EURo pro Monat haben. Miete allein ist fast 800 Euro. Kann ich Aufstockung ALGII o. ä. beantragen oder wie soll das gehen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Sorgenfrei,

Schau mal bitte hier:
Kindergeld Kindesunterhalt

Antwort
von TOPWISSENinfo, 46

Ich müsste zwar noch recherchieren, wie hoch die Unterhaltsforderungen dir gegenüber entstehen, aber geschätzt würde ich meinen, Du bekommst keine Sozialleistungen. Wenn Du Glück hast, können dir die Wohnkosten übernommen werden, jedoch mit Aufforderung diese zu senken oder umzuziehen inkl. einer Frist. Danach wirds eng.

Umzug sehe ich als erste Aufgabe. Danach kann man Dein "Haushaltsbuch" noch mal prüfen und ggf. weitere Schritte erledigen.

Du könntest evtl. auch deine Wohnung untervermieten.

Kommentar von Primus ,

Hast Du ihren Kommentar nicht gelesen?

Also hier meine Antwort zu euren vier bisherigen Antworten: Ich lebe bisher in einer Sozialwohnung mit 3 Zimmern in Hamburg mit 70 qm, jedes Kind hat ein eigenes Zimmer und ich sozusagen auch, denn das Wohnzimmer ist gleichzeitig mein Schlafzimmer, unser Esszimmer sowie mein Büro. Wenn ich umziehe, kommen hohe Kosten für Umzug, 2mal Renovierung etc hinzu. Bin schon öfter umgezogen und kenne die Kosten... Wo schlafen dann die Kinder (Junge u Mädchen ) bei den regelmäßigen Wochenendbesuchen und Ferien?

Was soll denn dort noch untervermietet werden?

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

Na und? Es sind 2 Texte, im ersten ging es um die ZUKUNFT, das was du hier erwähnst, da geht es um die GEGENWART ;)

Und meine Antwort bezog sich auf den Text für die ZUKUNFT ...

Kommentar von Primus ,

Du hast Deine Glaskugel also schon zurück und auf meine warte ich immer noch :-((

Solange muss ich halt Fragen der Gegenwart beantworten.

Antwort
von Primus, 43

Typderfinanzen hat recht!

Da Deine Kinder zum Vater ziehen, könntest Du die große Wohnung aufgeben und in eine kleinere ziehen. Damit sparst Du schon mal viel Geld ein, dass Dir dann auch zur Verfügung steht.

Außerdem kaufst Du ohne die 2 Jugendlichen im Haus bedeutend weniger ein und bist auch nicht mehr füt Taschengeld, Kleidung usw. verantwortlich.

Ich glaube Dir gerne, dass momentan für Dich alles düster aussieht, aber Dir geht es dann wie so vielen unter uns und nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Kommentar von Sorgenfrei ,

Also hier meine Antwort zu euren vier bisherigen Antworten: Ich lebe bisher in einer Sozialwohnung mit 3 Zimmern in Hamburg mit 70 qm, jedes Kind hat ein eigenes Zimmer und ich sozusagen auch, denn das Wohnzimmer ist gleichzeitig mein Schlafzimmer, unser Esszimmer sowie mein Büro. Wenn ich umziehe, kommen hohe Kosten für Umzug, 2mal Renovierung etc hinzu. Bin schon öfter umgezogen und kenne die Kosten... Wo schlafen dann die Kinder (Junge u Mädchen ) bei den regelmäßigen Wochenendbesuchen und Ferien? Also, so einfach ist das alles nicht. Meine Frage zielt dahin, ob es möglich ist, zum Sozialfall zu werden, wenn man doch Pension erhält...

Kommentar von Primus ,

Bei dem Selbstbehalt von 1000 € liegst Du über dem Sozialsatz (derzeit 946 €) und hast somit leider keinerlei Anspruch auf einen Zuschuss.

Es ist wirklich eine verzwickte Situation für Dich und wenn Du Dir auch keine ca. 450 € durch einen Minijob hinzuverdienen kannst, musst Du den Gürtel wirklich sehr eng schnallen.

Kommentar von TOPWISSENinfo ,

946 Euro können es nicht sein, er bekommt ja kein Regelbedarf für die Kinder. In Verbindung mit Unterhaltspflicht wird ihm entsprechende Unterhaltszahlungen wohl gewährleistet, jedoch sind es reine Durchlaufposten, er darf das Geld nicht zweckentfremden, also nicht für sich nutzen, er muss Unterhaltsforderungen damit ausgleichen.

Also bleibt ihm wohl nur 391, ab dem 1.1.15 dann 399 Euro monatlich zum leben. Zzgl. angemessene Wohnkosten (ebenfalls Durchlaufposten).

Kommentar von Primus ,

Ich rede auch nicht vom Regelbedarf, sondern vom Selbstbehalt in Höhe des Sozialsatzes.

Meine 946 € setzen sich aus dem Regelbedarf, der Kaltmiete , den Heizkosten und den Nebenkosten zusammen, die einer angemessenen Miete entsprechen und alles in allem ergibt sich eine Summe von derzeit 946 €, die sich ab dem 01.01.15 geringfügig erhöht.

Kommentar von gammoncrack ,

Ich frage mich, wie jemand, der sich TOPWISSEN nennt, Regelbedarf noch nicht einmal vom Selbstbehalt in Höhe des Sozialsatzes unterscheiden kann.

Antwort
von billy, 33

Wenn die Kinder jetzt zum Vater ziehen ist es doch selbstverständlich das die kinderbezogenen Zuschläge, das Kindergeld und auch der Kindesunterhalt dem Vater zustehen. Zugegeben stellt das für Dich eine gravierende Umstellung dar, Du musst aber den Realitäten ins Auge blicken und einsehen das Du die große Wohnung nicht mehr unbedingt benötigst. Solange Du die Miete und die Nebenkosten aus eigenen Mitteln aufbringen kannst, kannst Du auch dort weiter wohnen. Sobald aber Sozialleistungen wie ALG2 oder Grundsicherung beantragt werden sollen wirst Du Dich einschränken müssen.

Kommentar von gammoncrack ,
Wenn die Kinder jetzt zum Vater ziehen ist es doch selbstverständlich das die kinderbezogenen Zuschläge, das Kindergeld und auch der Kindesunterhalt dem Vater zustehen.

Ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass die Fragestellerin die Selbstverständlichkeit in Zweifel gezogen hat.

Kommentar von billy ,

Langsam solltest Du kapiert haben das mir Deine Eindrücke irgendwo vorbei gehen. :)))

Kommentar von gammoncrack ,

Das ist mir bestimmt nicht wichtig. Ich hatte Dich nicht persönlich angesprochen, sondern einen allgemeinen Hinweis gegeben.

Antwort
von Privatier59, 28

Es gibt Wohnflächenhöchstgrenzen für den Mietzuschuß und die liegen bei Einzelpersonen meist um die 45qm. Die von Dir bewohnte Wohnung dürfte wesentlich größer sein und Du bekommst schon deshalb keinen Zuschuß.

Kommentar von Zitterbacke ,

In Nordhessen liegen wir etwas höher !

Kommentar von Privatier59 ,

Tja, in der Steppe ist mehr Land!

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