PKV und Beamte - wer zahlt im Alter?
die PKV ist in die Schlagzeilen gekommen. Ich habe gehört, dass viele Beamte in der PKV sind und die Hälfte der Beiträge die Beihilfe bezahlt.
Nur: wie ist das im Alter, wenn ein Beamter pensioniert wird und seine Pension bezieht. Zahlt er dann selbst die gesamte PKV oder nur einen Teil?
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Hallo
die Beihilfe zahlt nicht die Beiträge, sondern direkt die Leistungen und zwar im Alter in der Regel 70%. Die Beiträge für die restlichen 30% zahlt der Pensionär allein (wie vorher auch schon die Beiträge für die 50%).
Und wenn der Beamte schon sein ganzes Berufsleben privat versichert war, sind die Beiträge bezahlbar, aber schlecht ist es, wenn er später gewechselt ist.
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Dann beträgt die Beihilfe 70%.
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Knapp die Hälfte der Beiträge trägt der Arbeitgeber, bei Beamten heisst es eben Beihilfe. Im Alter zahlt jeder seine KV allein ob Rentner oder Pensionär.
Kommentar von barmerbarmer 01.06.2012Hallo,
an der Antwort stimmt nichts.
die Beihilfe zahlt direkt die Leistungen, nicht irgendwelche Beiträge.
Und ein Rentner zahlt nicht seine Krankenversicherung allein, sondern bekommt gut 7% der Rente als Zuschuss.
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Der Anspruch auf Krankenfürsorge gilt nicht nur für den Beamten im aktiven Dienst, sondern auch für den Beamtenpensionär. Allerdings ist es ja nicht so, dass die Beamtenbeihilfe "Beiträge zahlt", sondern sie übernimmt einen Teil der Behandlungskosten. Damit braucht sich der Beamte nur noch auf den restlichen Teil zu versichern, was natürlich zu erheblich niedrigeren Beiträgen führt als bei einer Vollversicherung.
Kommentar von mrAir 01.06.2012ok. Könnte man hier nicht eine Ungerechtigkeit im Gesundheitssystem erkennen? Für mich ist das unschlüssig.
Kommentar von Privatier59Privatier59 02.06.2012Warum ist die Banane krumm und warum hat die Kokosnuß kein Reißverschluß ? Es ist eben so und genauso gilt das für die Beamtenbesoldung auch. Was zu den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums gehört, hat lange Bestand. Lamentieren nutzt da nichts, die Situation besteht und läßt sich auch nicht von heute auf morgen ändern da es entsprechende Rechtsansprüche der Beamten gibt.
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Hallo,
zu der Pensionierung im Alter gibt es ja bereits mehrere Antworten.
Wichtig ist auch die Situation bei Dienstunfähigkeit.
Die Pension ist dann deutlich niedriger, die PKV-Beiträge sind aber in der gleichen Höhe wie bei einer Alterspensionierung zu zahlen.
In der GKV sind die Beiträge grds. einkommensabhängig (bei Arbeitnehmern, Rentnern, Beamten und Pensionären).
Gruß
RHW
Kommentar von RHWWWRHWWW 05.06.2012In Hessen gibt es eine Sonderregelung. Dort zahlt der Staat für Beamte und Pensionäre, die in der GKV versichert sind, anstelle der Beihilfe einen Zuschuss zu den mit der GKV abgerechneten Kosten.
ist das gerecht aus Sicht der Nichtbeamten, die in der PKV sind?
Den Kommentar verstehe ich nicht.
Für weniger Leistungsanspruch zahlen die Beamten an die PKV weniger Beiträge. Soweit bestimmt o.k.
Ob die Einrichtung Beihilfe sinnvoll oder gerecht ist, kann man eher fragen. Aber im Gegenzug erhalten die Beamten keinen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung.
es geht um die Sicht, wenn man in Rente/ Pension ist. Die Nichtbeamten zahlen die ganze Musik - ohne Beihilfe.
Du müßtest die Kritik schon etwas genauer formulieren. Der gesetzliche Rentner z.B. erhält einen Zuschuss zur KV in Höhe von 7,3% der Rente, das ist knapp die Hälfte des Beitrags, wenn er keine anderen Einkünfte hat.
In der PKV ists natürlich im Alter teurer. Dafür hat man hoffentlich in den guten Jahren was zurückgelegt.