Frage von golferwolf,

PIM-Gold OK?

Ich hatte am Montag ein Beratungsgespräch mit meinem Finanzberater über PIM Gold. Folgendes habe ich verstanden: Man kauft über ein Notaranderkonto für einen Einmalbetrag ab EUR 3000 plus 5% Agio , bleiben wir bei den Beispiel =EUR 3150 =60g/Gold.Das ist natürlich etwas teuer eingekauft,auf der andere Seite kann PIM dann natürlich auch 10,8% Gewinn p.a.bezogen auf die Einmalzahlung einige Jahre ausschütten,zumal die bezahlen mit Sicherheit viel weniger als EUR 41/Gramm Gold. Aber wie erwirtschaftet PIM die 10,8% p.a. nach sagen wir 10 Jahren, das ist mir schleierhaft.Das funtioniert doch nur mit so einer Art Schneeballsystem,oder? Dieses Gold kann nach Hause, oder an ein eigenes Schließfach oder auch an 5 verschiedene Banken -Schließfächer mit denen PIM zusammen arbeitet ,geliefert werden.Ich würde natürlich Möglichkeit 1 oder 2 wählen.Da der Goldpreis bei kleineren Barren bei ca. EUR 41 liegt , hat man also ca.78% von dem Invest sicher zu Hause im Tresor.Das ist mir schonmal viel lieber wie eine Papiersicherheit. Mir hat man geklärt, dass ein Fixprozentsatz von 10,8% an Gewinn per anno unabhängig vom Goldpreis garantiert wären.Der Goldpreis hätte dann damit nichts mehr zu tun! Den Auszahlungsmodus muss ich mir nochmal in den AGB´s genau anschauen, denn da gab es in der Vergangenheit wohl arge Probleme. Das kann man in anderen Gold-Foren nachlesen. Danach sollte man die Finger davon lassen. Und dann ist da ja noch die Möglichkeit, dass der Goldpreis stark ansteigt. Da könnte man die fehlenden 22% über mehrere Jahre evt. auch wieder reinholen,oder? Ich weiß nicht Recht, kann mir da bitte jemand anständig drauf antworten. Hat jemand konkrete Erfahrungen gesammelt mit den Auszahlungen nach einem Jahr?

Antwort von Rat2010,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kein Mensch, der den Weg ins Internet findet, wird auch nur einen Cent dort investieren. Du willst doch ganz sicher nicht den ersten machen. Die Leute im Netz sind einfach zu kritisch, um den - meiner Meinung - Bauernfängern ins Netz zu gehen.

Was soll daran interessant sein??? Das mit den 10,8 % hast du entweder falsch verstanden oder es gibt sie aus andern Grund (siehe AGB) nicht. Dass das der Vertriebsmensch, der dir gegenüber saß, anders erzählt hat, liegt daran, dass auch er es nicht verstanden oder gelernt hat, geschickt auszuweichen.

Man kauft teuer Gold und zahlt - anderswo als woanders - dazu noch ein Agio.

Konkrete Erfahrungen hat im Netz keiner. Siehe erster Absatz. Da die ihren Strukturvertrieb noch aufbauen liegt das auch daran, dass es kaum Kunden mit Erfahrung gibt. Es fängt immer gleich an. Ob am Ende eine Insolvenz oder ein großer Knall steht weiss man, wenn es so weit ist. Größter Verlierer sind aber mehr als die Kunden die Vertriebsleute, die mit den betrogenen Kunden leben müssen.

Kommentar von NasiGoreng,

Größter Verlierer sind aber mehr als die Kunden die Vertriebsleute, die mit den betrogenen Kunden leben müssen

Wer Schornsteinfeger werden will, weiß dass er sich dabei schwarz machen wird. Wer in einem Vertrieb für Finanzprodukte arbeiten will, weiß, dass er dort unbedarfte Kleinanleger bescheißen wird. Warum sollten man diese Leute bedauern?

Kommentar von Rat2010,

Wenn du glaubst, der einzig unbedarfte in dem Spiel ist der Kleinanleger, solltest du mal folgendes überlegen:

Lebensversicherungen

Anlageimmobilien

Rentenversicherungen

geschlossene Fonds

Genussrechte

Unternehmensanleihen

geschlossene Fonds

Anlageimmobilien

Goldsparpläne

.....

Entweder sie werden über extrem unbedarfte Vermittler verkauft oder über Newbies in der Branche. Beide sind nicht fähig, das, was sie bekommen und das, was dem Kunden versprochen wird zusammenzuzählen und festzustellen, dass egal welchse Produkt das nicht leisten kann. Dazu sind die Kleinanleger inzwischen so klein, dass fast alles nur unter Bekannten und Verwandten laufen sollte. Wenn die durch sind ist der nächste dran.

Sicher wissen manche, was sie tun und machen trotzdem weiter. Viele werden aber auch glauben, dass es genau diesmal anders kommt oder sie glauben ganz einfach - wie viele Kunden, was man ihnen sagt. Für die sollte Lukas gelten (...denn sie wissen nicht, was sie tun.)

Kommentar von LittleArrow,

Entweder sie werden über extrem unbedarfte Vermittler verkauft oder über Newbies in der Branche. Beide sind nicht fähig, das, was sie bekommen und das, was dem Kunden versprochen ....

Das hast Du völlig zutreffend beschrieben! Dies ist genau die nachlesbare Vertriebsmasche von PIM-Gold.

Antwort von LittleArrow,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein!

Das ist ein Bauernfänger-Modell, dass allerdings nicht die Wertentwicklung der letzten Wochen berücksichtigt.

Die erwähnten 10,8 % p.a. stammen aus einer PIM-Broschüre und stellen die Goldpreissteigerung der letzten 30 Jahre bis Ende 2012 dar. Und ca. 25 % p.a. wären es für die letzten 5 Jahre. Da ist es ja besser, die letzten 30 Jahre zu vergessen und die Wertfortschreibung mit dem Prozentsatz der letzten 5 Jahre zu machen;-)

Du sollst Gold kaufen und es PIM zum weiteren Handel überlassen, vielleicht bekommst Du etwas wieder. Ja und der Verdacht auf Schneeballsystem ist auch gleich dabei:-((

Ein Agio von 5 % ist gleich zu Beginn weg!

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