Frage von Sandy2010,

Pflicht zur Abgabge der EST-Erklärung?

Liebes Forum,

wann muss eine EST-Erklärung abgegeben werden? Ich bin verheiratet und habe St-Kl. 3, mein Mann St-Kl. 5. Wir haben 2 Kinder (Kindergeld). Unser Einkommen aus nichtselbständiger Tätigkeit liegt zusammen bei ca. 48 TEUR. Mein Mann hat nebenbei noch einen Minijob, wo er ca. 100 - 200 EUR / Monat hinzuverdient. Einmal im Jahr hilft er für 1 Woche bei einem Stadtfest mit. Hierfür wird ein Honorar von ca. 500 EUR (Honorarvertrag) gezahlt, welches noch nicht versteuert ist. Wir haben beide noch einen Riester-Vertrag, aber keine Zulagen beantragt (bis jetzt). Nun habe ich bei der Erfassung der Daten in meinem Steuerprogramm festgestellt, das wir rund 1000 EUR nachzahlen müssen. Offensichtlich hat mein Arbeitgeber zuwenig Steuern einbehalten.

Frage: Müssen wir überhaupt eine Steuererklärung abgeben (haben wir noch nie gemacht). Ich habe natürlich Angst, dass aufgrund der Nachzahlung noch die Erklärungen der Vorjahre angefordert werden (falls das geht). Wer kann helfen?

Hilfreichste Antwort von wfwbinder,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dein Arbeitgeber hat nciht zuwenig einbehalten.

Bei bestimmt kombinationen im Bereich der Steuerklassen III + V kann das passieren.

Ausserdem kommen ja auch die 500 Euro dazu.

Wie hast Du den Minijob Deines Mannes behandelt? wurde der über Steuerkarte abgerechnet? sonst gehört er nciht in die einkommensteuererklärung, weil er dann pauschal über den Arbeitgeber versteuert wurde.

Antwort von billy,

Eines ist auf Grund Deiner Angaben schon mal klar, wenn Euer Wohnsitz in Deutschland liegt seid Ihr zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung verpflichtet. Ich kann kaum glauben das Ihr noch nie eine Steuererklärung gemacht habt, aber irgendwann müsst Ihr Euch der Tatsache stellen ob in diesem Jahr, im nächsten Jahr oder in 5 Jahren und es wird immer schwieriger alle Daten der Vergangenen Jahre aufzubringen. Natürlich ist es nicht gut wenn man wie von Dir berechnet 1000 € nachzahlen muss, aber ärgerlich wäre bestimmt auch der umgekehrte Fall.

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