Frage von Alberta,

Pflicht Dichtheit prüfen zu lassen bei Wasserleitungen-steuerbegünstige Kosten?

Lt. dem Wasserhaushaltsgesetz muß man ja nun die Dichtheitsprüfung bei Wasserleitungen vornehmen lassen, zumind.wird dies in absehbarer Zeit zur Pflicht. Ich frage mich, kann ich diese Kosten dann auch steuerlich absetzen als haushaltsnahe Dienstleistung- oder eher nicht, da ja keine Reparatur sondern Vorsorge?

Wird der Handwerker hierzu Auskunft geben können?

Hilfreichste Antwort von LittleArrow,
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Wenn es sich um ein selbstgenutztes Grundstück handelt, wo diese Dichtigkeitsuntersuchungen (von Trink- und Abwasserleitungen) stattfinden, dann sind diese Handwerkeraufwendungen haushaltsnah nach § 35a EStG und mit 20 % der Kosten direkt von der Steuerschuld abziehbar. Es kann hier eine anteilige Abgrenzung und ein entsprechender Abzug für die außerhalb der Grundstücksgrenze verlaufenden Rohre erforderlich sein.

Ausgeschlossen dabei ist eine Dichtigkeitsprüfung bei einem Neubau oder Gebäudeerweiterung.

Im Falle der Vermietung und Verpachtung oder bei einem Betrieb sind diese Kosten steuerlich abzugsfähiger Aufwand, also kein direkter Steuerabzug.

Für den Steuerabzug gelten Höchstbeträge und weitere Vorschriften, die hier nachgelesen werden können: http://kuerzer.de/hndl2010

Kommentar von LittleArrow,

Hier ist der aktuelle Link zum BMF: http://kuerzer.de/BMFhndl

Antwort von billy,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Welche Prüfungen sind denn gemeint, die an Trinkwasserzuleitungen oder die Abwasserleitungen ? Hier gibts Infos: http://www.wasserwaermeluft.de/wasserwaermeluft/verbraucher/sanitaer/beratung/tr...

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