Frage von Yugo1, 9

Pensionsverpflichtung

Hallo zusammen,

ich komme hierbei nicht weiter:

Einem AN wird eine Pensionszusage mit Vollendung seines 65. Lebensjahres eine jährliche Pension in Höhe von 1.000 € zugesichert. Der Arbeitnehmer ist zu dem Zeitpunkt der Zusage 35 Jahre alt. Der Arbeitnehmer hat eine ermittelte Lebenserwartung von 15 Jahren ab seiner Pensionierung. Die jährliche Zahlung 1.000 € x 15 Jahre entspricht einer Leistung von 15.000 €, welche mit z.B. 8 % diskontiert wird. Daraus ergibt sich ein Barwert von 8.560 €. Wenn der Arbeitnehmer ein Wahlrecht hat, kann er nun zwischen der jährlichen Zahlung oder einer einmaligen Pensionszahlung von 8.560 € wählen, welche dann bei Vollendung seines 65.ten Lebensjahres ausgezahlt wird. Für den Arbeitgeber ergibt sich ein geringer Pensionsaufwand, da der Arbeitgeber die Pension erst in 30 Jahren erfüllen muss. Somit wird auch dieser Betrag von 8560 € auf den Barwert zu vermindern. Bei einem Diskontierungssatz von 8 % beträgt der Pensionsaufwand 851 €. Der Pensionsaufwand vergrößert sich nach einem Jahr, da die Pensionierung nunmehr um ein Jahr näher liegt. Somit ergibt sich für das zweite Jahr ein Aufwand von 919 € (851 € x 1,08). Die Differenz zwischen dem Aufwand im zweiten Jahr (919 €) und im ersten Jahr (851 €) werden als Zinsaufwand gebucht (68 €).

Der Gesamtaufwand würde nach 30 Jahren demnach bei 26.948 € liegen.

Wieso? Ich komme nicht auf den Gesamtaufwand :( Kann mir einer helfen?

Support

Liebe/r Yugo1,

da es sich offenbar um eine Hausaufgabe handelt, wurde deine Frage geschlossen.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

Antwort
von Yugo1, 7

Wahnsinn, wie nett alle sind.

Anstatt dann einfach gar nichts zu schreiben ..

Es sind keine Hausaufgaben, ich verstehe die Abzinsung auf 8560 € als Einmalzahlung, und kann auch die Zinsen nach vollziehen, jedoch verstehe ich nicht wie der Gesamtaufwand zu stande kommt.

Und falls das jemand direkt verstanden hat, dauert es ja per Excel auch nicht allzulange, also muss man sich eigentlich nicht mal unbedingt hinsetzen.

Schade dass ich zum ersten mal in meinem Leben online eine Frage stelle und solche Antworten bekomme :(

Antwort
von wfwbinder, 6
Der Gesamtaufwand würde nach 30 Jahren demnach bei 26.948 € liegen. Wieso? Ich komme nicht auf den Gesamtaufwand :( Kann mir einer helfen?

ch denke, dass Du da in der ganzen Aufgabe einen Fehler hast.

Von 1.000,- Euro im Jahr ab dem 65. Lj, vermutlich 15 Jahre = 15.000,- bis zu, dieses Abgezinst auf den Rentenbeginn zu einer Summe von 8.560,- verstehe ich es und glaube Dir mal die Summe, weil ich keine Lust habe nachzu rechnen.

Aber was willst Du denn noch abzinsen und wie willst Du auf die 26.948,- kommen?

Also ich kenne betriebliche Pensionszusagen unterschiedlicher Art. Auch ohne Rückdeckung usw. wie hier.

Aber diese Rechnerei ist mir unklar.

Kommentar von Yugo1 ,

Gesamtaufwand 26.948 - 8560 Zinsen = 18.388 weiterer Aufwand aus der Verzinsung

Aber wie genau komme ich auf die 18.388 € weiterer Aufwand ?

Kommentar von Yugo1 ,

Es entstehen die 8560 euro Zinsen (1000/1,08 + 1000/1,08² ...)

Dann entstehen weitere 18.388 € Aufwand aus der Verzinsung der Verpflichtung (Wieso?)

Gesamtaufwand ist dann ja 8560 + 18.388 €

Aber wie komme ich auf die 18.388 € ?

Sorry, leider doppelt geschrieben

Antwort
von barmer, 4

Hallo,

irgendwas ist da schief.

Mit 65 sollen 8560 EUR da sein. o.k.

30 Jahre abgezinst sollen 851 EUR sein , könnte stimmen.

Das ist aber doch dann alles. Was sollen denn die Folgejahre für Zahlungen nötig sein, wieso 27000 EUR Aufwand für einen Endwert von 8560 EUR ?

Oder hast Du folgendes vergessen, zu schreiben: für jedes weitere Jahr der Betriebszugehörigkeit wird die Jahresrente um 1000 EUR erhöht ? Dann verstehe ich die Rechnung mit den Folgejahren. Der Gesamtauwand wird dann aber deutlich höhe als 27000 EUR.

(Abgesehen davon, dass man das biometrisch mit Sterbetafeln rechnen muss und 8% völlig aus der Welt sind.)

Ich bin gespannt

Barmer

Antwort
von billy, 4

Das ist die Aufgabenstellung. Wie ist denn Dein Rechenweg bisher ….?

Antwort
von EnnoBecker, 5

Also dass der Gesamtaufwand nach 30 Jahren deutlich kleiner sein muss als 30 x 1.000, das ist hoffentlich logisch.

Aber ich glaube kaum, dass sich hier jetzt jemand hinsetzt und die Zahlen durchrechnet.

Wie ist denn dein Ansatz?

Antwort
von Hanseat, 4

Hallo, hier gibt es keine Hilfe bei Hausaufgaben.

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