Frage von Armbruster,

Pensionskassenrente mit Sozialversicherungspflicht aber ohne Erhöhungsmöglichkeit rechtens?

Von meiner kleinen Pensionskassen-Rente muß ich volle Sozialversicherungsbeiträge bezahlen, da diese gem. Krankenkasse als Versorgungsbezug gelten.

Andererseits wird meine Pensionskasse-Rente nicht erhöht bzw.eine Erhöhungsmöglichkeit schon gar nicht turnusmäßig geprüft, da gem. Satzung der Pensionskasse diese für Betriebsrenten an sich typische Regelung nicht vorgesehen ist..

Das ärgert mich.

Denn einerseits wird meine Pensionskassen-Rente als typischer Versorgungsbezug behandelt mit der Konsequenz der vollen Sozialversicherungspflicht. Andererseits wird gerade die für Betriebsrenten typische Erhöhungsmöglichkeit mir gegenüber verneint.

Ist sowas rechtens oder sollte man dagegen klagen?

Antwort
von barmer,

Hallo,

leider hat das eine mit dem anderen rein gar nichts zu tun.

KV-Beiträge musst Du zahlen, weil die GKV nun mal ihre Beiträge am Einkommen ausrichtet. Und das Einkommen ist ja nun mal da.

Die fehlende Dynamik muss man nochmal hinterfragen. Der Arbeitgeber ist bei einer BAV alle 3 Jahre verpflichtet, die Höge zu überprüfen und anzupassen. Bei einer Pensionskasse (das ist technisch nichts anderes als eine Lebensversicherung) geschieht das in der Regel automatisch durch eine Überschussbeteiligung. Wenn die Pensionskasse das nicht tut oder schafft, wäre wieder der Arbeitgeber in der Pflicht.

Antwort
von Niklaus,

Die Höhe der KV-Beiträge bezieht sich doch auch nur auf die Höhe der Betriebsrente. Wegen der Erhöhung alle drei Jahre, musst du noch mal in der zusage nachschauen, was da genau vorgesehen ist.

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