Frage von keinRing, 13

Paar in Trennung - Zahlung Anwaltskosten?

ein Paar ist in Trennung. Sie sind nicht verheiratet. Sie haben 2 Kinder (4 und 7). Leibliche Eltern sind die beiden.

Sie ist Hausfrau und hat kein Vermögen. Er hat einen sehr guten Verdienst und nicht unvermögend.

Nun beginnt mit der Trennung die Schlacht. Sie hat einen Rechtsanwalt genommen. Ich stelle mir nun die Frage, was wäre, wenn sie den nicht bezahlen kann.

Kann sich ihr RA an ihn halten, wenn es um die Zahlung der RA-Kosten geht, sofern sie nicht zahlen kann?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wfwbinder, 13

wenn Sie sich trennt und kein einkommen hat, hat sie möglicher Weise Anspruch auf Prozeßkostenhilfe/Beratungshilfe.

Er ist ja auf jeden Fall für die Kinder unterhaltspflichtig. Für die Frau nur noch eingeschränkt, weil die Kinder ja Kindergartenfähig bzw. Schulpflichtig sind. da wird man wohl erwarten, dass sie halben Tag arbeitet. Aber etwas unterhalt wird sie wohl auch noch bekommen.

Der Rechtsanwalt wird aber mit ihr abrechnen und nicht die Rechnung an ihn schicken.

Kommentar von keinRing ,

stimmt, die Prozesskostenhilfe gibt es ja auch noch.

Antwort
von GeorgeAvard, 13

Da das Paar nicht verheiratet ist von dem du sprichst wird es schwer werden für sie. Für die Prozesskosten kann sie Beihilfe beantragen oder auf eine evtl. bestehende Rechtsschutzversicherung zurückgreifen. Er wird für ihre Kosten in diesem Fall nicht aufkommen müssen. Anders wäre dies evtl. wären beide verheiratet.

Antwort
von blnsteglitz, 11
Kann sich ihr RA an ihn halten, wenn es um die Zahlung der RA-Kosten geht, sofern sie nicht zahlen kann?

Nein - natürlich nicht.

Antwort
von Privatier59, 10
Sie sind nicht verheiratet

Damit ist die Frage beantwortet: Wenn man nicht verheiratet ist, kann man sich im Rechtssinne nicht trennen. Und ich frage mich, für was die Frau sich den Anwalt nimmt. Als Liebhaber?

Kommentar von keinRing ,

ok, dann scheint er hier wenigstens sicher.

Wozu der Anwalt? Weil Madame ein wenig nervös ist und sie ihre Fälle davonschwimmen sieht. Die gute Partie zieht die Reissleine. Datt will sie nicht.

Hier treffen 2 unterschiedliche Gesellschaftsschichten aufeinander.

Daher kommen im Tagestakt Drohungen mit Polizei, Anzeigen und Rechtsanwalt.

Die Kernpunkte sind:

  • Unterhalt für sie: 3.000 Euro p.M.
  • Entzug des Sorgerechts (haben beide) für die Tochter

Nachdem er nur das Sorgerecht für die Tochter, nicht den Sohn (4) hat, muss er überlegen, was er hier im Gegenzug einklagen könnte. Für das Wohl des Sohnes wäre es gut.

Kommentar von wfwbinder ,

Die gute Partie zieht die Reissleine>

Vielleicht hätte er sich mal früher überlegen sollen, ob man mit einer Frau Kinder haben will, die man auf keinen Fall heiraten möchte.

Die Kinder sind hier leider die Leidtragenden, denn wie es aussieht, wird es um die ein Gerangel geben.

Kommentar von keinRing ,

das ist ein vollkommen berechtigter Kommentar. Man müsste nun in die Interna der Beziehung gehen, woran es liegt. Aussenstehende hatte schon vor Jahren gewarnt, aber er war damals verliebt und alles passte. Und nun hat sich das Blatt gewendet, weil sich das tägliche Zusammenleben als zerreibend gezeigt hat.

Dass die Kinder die Leidtragenden sind, sehen alle. Das wird eine unschöne Zeit für alle.

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