Frage von charlottikaro, 18

Ombudsmann bei Haftpflichtschaden durch Enkelkind ?

Hallo , bezugnehmend auf meine Frage Haftpflicht Enkelkind vom Juli 2013 . Kratzer an Auto . Schaden 2000,- . Großeltern Aufsichtspflicht verletzt . Unsere Haftpflichversicherung weigert sich den Schaden zu begleichen .

Hat jemand Erfahrung mit dem Ombudsmann für Versicherungen ??? Oder sollten wir gleich einen Rechtsanwalt einbeziehen ? Bitte um Hilfe . Vielen Dank .

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gammoncrack, 13

Du kannst Dich an den Ombudsmann wenden. Wenn Du Dich an einen Anwalt wendest, ist der Ombudsmann raus.

Ich persönlich würde mich erst einmal an den Ombudsmann wenden. Wenn der sagt "Keine Deckung", kannst Du Dir die Kosten für einen Anwalt sparen.

Antwort
von Primus, 13

Wenn die Ablehnung zur Regulierung daraus resultiert,, dass er nicht Eure Kinder, sondern Eure Enkel den Schaden verursacht haben, ist die Haftpflichtversicherung der Eltern für die Regulierung verantwortlich und ein Anwalt oder Ombudsmann würde Euch auch nicht weiterbringen.

Kommentar von charlottikaro ,

Nur ist die Haftpflicht der Eltern nicht zuständig , da diese uns für ca. 8 Stunden die Aufsichtspflicht übertragen hatten . Die Haftpflicht der Eltern ist demnach nicht zuständig , sondern unsere , die der Großeltern.

Antwort
von Privatier59, 11

Persönlich habe ich die Erfahrung nicht. Allerdings hat der Ombutsmann ja nicht nur Vorteile: Das Verfahren ist zwar kostenfrei, andererseits aber letztlich auch ein Präjudiz. Damit meine ich, dass es sich bei einer anschließenden Klage vor Gericht immer schlecht macht, wenn der Ombutsmann in der Sache selber entschieden und den Anspruch abschlägig beschieden hat. Eine sehr große Gefahr besteht regelmäßig darin, dass sich die antragstellenden Versicherungsnehmer in einer Art und Weise einlassen die ihnen in tatsächlicher Hinsicht nachteilig ist. Das soll jetzt keine Aufforderung zum Lügen sein. Manche Dinge lassen sich einfach unterschiedlich darstellen.

Antwort
von charlottikaro, 10

Habe inzwischen sehr gute Erfahrungen mit dem Ombudsmann gemacht . 1600 € gezahlt , weil unsere Enkel beim Onkel Schaden angerichtet haben .

Antwort
von Primus, 9

Hallo charlottikaro.

Du schreibst:

Habe inzwischen sehr gute Erfahrungen mit dem Ombudsmann gemacht . 1600 € gezahlt , weil unsere Enkel beim Onkel Schaden angerichtet haben .

Ich finde es toll, dass wir auch mal eine Rückmeldung erhalten, die uns darüber aufklärt, wie die Sache weitergegangen ist. Wir lernen aus diesen Geschichten und können so anderen weiterhelfen, die in einer ähnlichen Situation Hilfe brauchen.

Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg und noch einmal vielen Dank.

Antwort
von Zitterbacke, 10

Auch ich habe positive Erfahrung mit diesen Leuten ! Gruß Z... .

Antwort
von mig112, 10

Weder Ombutsmann, noch RA, hilft hier weiter!

Den Schaden trägt die Vollkasko weitestgehend, den verbleibenden Rest der Kfz-Halter - und Fertig.

Es gibt keine Deckung, weil es keine Haftung ( Kinder im Straßenverkehr) gibt. Allerdings habe ich deine bezuggebende Frage gar nicht gelesen.

Kommentar von charlottikaro ,

Danke für deine Meinung . Es gibt leider keine Vollkasko des Halters. Und 2000 ,-(Kostenvoranschlag) sind dann doch etwas viel für mich und den Kfz - Halter .

Kommentar von mig112 ,

Der Fahrzeughalter, der nun zufällig dein Verwandter ist, hat schlicht keinen Haftungsanspruch, da auch ein geparktes Kfz als "im Straßenverkehr befindlich" gilt.

Und Kinder die "im Straßenverkehr befindliche Kfz" beschädigen sind nicht haftbar.

(Meine Meinung! Aber es hätte geholfen, wenn du uns die Ablehnungsgründe des Versicherers genannt hättest)

Kommentar von charlottikaro ,

Hallo mig112 . Unsere Haftpflicht hat gezahlt ! :-)))

Kommentar von katalog49 ,

Hast Du wirklich befürchtet, dass seine Antwort

Weder Ombutsmann, noch RA, hilft hier weiter!

richtig ist?

Es ist Experte in fehlerhafter Beantwortung von Versicherungsfragen.

Beispiel gefällig:

http://www.finanzfrage.net/frage/abgestelltes-fahrrad-demoliert#answer847809

Auch hier würde der Fragesteller möglicherweise finanziellen Schaden nehmen, wenn er sich auf mig112's "Fachkenntnisse" verlassen würde.

Antwort
von Niklaus, 7

Nach Bürgerlichem Gesetzbuch,

BGB § 828 Minderjährige gilt folgendes

(1) Wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist für einen Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich.

(2) Wer das siebente, aber nicht das zehnte Lebensjahr vollendet hat, ist für den Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug, einer Schienenbahn oder einer Schwebebahn einem anderen zufügt, nicht verantwortlich. Dies gilt nicht, wenn er die Verletzung vorsätzlich herbeigeführt hat.


Es gibt einige Privathaftpflichtversicherungen, die bieten Schutz für deliktunfähige Kinder.

Sollte die Versicherung diese Klausel nicht in den Bedingungen haben, muss niemand den Schaden zahlen. Um von den Eltern oder den Großeltern den Schaden ersetzt zu bekommen, muss die Aufsichtspflichtverletzung nachgewiesen werden. Das wird nur über ein Gericht gehen.

Kommentar von charlottikaro ,

Das war und ist alles bekannt !! Es geht auch so ! Unsere PHV hat mit Hilfe des Ombudsmannes gezahlt ! Ohne Gericht !!

Antwort
von Kevin1905, 7

Ganze Sätze

hilfreich

Textverständnis.


Also bitte nochmal.

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