Frage von beate68,

Nießbrauch und Hausverkauf - wer bewertet den Nießbrauch?

Wenn Nießbrauch für Dritte eingetragen ist (Mutter, die Immobilie bereits übertragen hat). Nun soll das Haus doch verkauft werden. Wer bewertet offiziell den Nießbauch, damit Mutter Auslgeich erhält und nach welchem Verfahren geht das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Franzl0503,

Beate: Vermutlich liegt hier ein Vorbehaltsnießbrauch vor. Der Eigentümer überträgt das Grundstück auf eine andere Person unter dem Vorbehalt des Nießbrauchs. Dies ist insbesondere bei der vorweggenommenen Erbfolge,

der Altersvorsorge

und der Nachlassregelung der Fall. Entweder bewertet der Notar selbst oder er bedient sich der (gebührenpflichtigen) gutachterlichen Stellungnahme eines Steuerberaters oder eines Immobiliengutachters.

Grundlage für die Bewertung sind: Geschlecht des Berechtigten (weiblich), Alter (z. B. 68), stat. Lebenserwartung (18 Jahre) Mietertrag (z.B. 12 000 p.a.) Zins (z. B. 4 %) Barwertfaktor (12,659, bei jährl. nachschüssiger Fälligkeit) = Ergebnis 151.908 € als Beispiel!

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