Frage von moklet, 575

Nebenjob beim BAföG-Amt nicht rechtzeitig angegeben :(

Hallo,

ich habe folgendes Problem. Mein Bewilligungszeitraum ist ab Oktober jedes Jahres. Jetzt fülle ich das Formular für eine Bewilligung für den nächsten Bewilligungsraum. Was mir jetzt aufgefallen ist, ist folgendes "Bitte teilen Sie uns Änderungen des Einkommens im Laufe des BWZ unverzüglich mit.". Ich arbeite aber seit März als Werkstudent (aber kein Mini-Job-Vertrag), ich habe das damals aber nicht mitgeteilt, da als ich für den vorigen Bewilligungszeitraum das Formular ausgefüllt habe, ich das außer Acht gelassen habe, da ich ja weder gearbeitet habe, noch das beabsichtigt habe. Außerdem verdiene ich durchschnittlich 400 EUR pro Monat, so dass dieses Einkommen nicht meinen Anspruch auf den vollen BAföG-Satz. Nun, welche konsequensen kann es denn haben, dass ich das nicht rechtzeitig mitgeteilt habe bzw. kann man jetzt etwas machen, um die Konsequenzen zu vermeiden, eventuell beim Vorhanden irgendwelcher mildernder Umständen? Ich bin z.B. chronisch krank und leidet unter einem gewissen Konzentrationsverlust. Ich habe gelesen, dass auf mich eine Geldbuße bis zu 2500 EUR kommen kann :(. Wie soll ich das Formular ausfüllen? "Ich werde im Bewilligungszeitraum vom 03.2013 bis 09.2014 (...) Einnahmen erzielen" oder doch "(...)vom 10.2013 bis 09.2014"? Ich würde natürlich auch alle Abrechnungen meiner Bezüge und den Arbeitsvertrag mitschicken.

Danke schon mal

P.S. Ich habe mir jetzt überlegt, dass ich gleich am Dienstag ( montags haben sie keine Sprechzeiten ) mit Abrechnungen zu meinem Ansprechspartner rennen muss, als noch before ich einen neuen Antrag stelle ( da ich noch nicht alles dafür habe ) und auf seine Kulanz hoffen. Oder soll ich das lieber schriftlich machen? Bitte gebt mir Tipps, wie ich mich in dieser Situation besser verhalten sollte, wie und was ich sagen bzw. schreiben sollte...

Danke danke dankeeee!!!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo moklet,

Schau mal bitte hier:
Recht BAföG

Antwort
von Modeste, 566

Wie bereits erwähnt: Sei ehrlich. So kommst du am weitesten. Versuche so transparent wie möglich zu sein und bloß kein versuch unternehmen dich irgendwie rauszureden. Mit dem Bafög-Amt ist nicht zu spaßen

Antwort
von Steeler, 518

Das Beste, was Du jetzt machen kannst, ist Dich ehrlich zu machen. Bei einer persönlichen Vorsprache.

Angeben musst Du es, und das Amt hat Mittel und Wege, das rauszukriegen. Dann besser selbst aktiv werden.

Und wenn das Einkommen unterhalb der Freibetragsgrenzen liegt, wie Du schreibst, passiert Dir sowieso nichts. Gar nichts. Abgesehen vllt von einem erhobenen Zeigefinger.


Übrigens: Bei Einkünften aus Pflichtpraktika gilt die sog. "MInijob-Regel", nach der ca. 400 € brutto im Schnitt anrechnungsfrei sind, nicht.

Antwort
von Privatier59, 429

rennen

Wenn Du Sport studierst ja, ansonsten würde ich lieber "gehen".

leidet unter einem gewissen Konzentrationsverlust

Den hat jeder wenn er was ausgefressen hat. Ist mir neulich beim Autofahren auch passiert. Ich wußte nicht mehr wo ich war und wo der Tacho ist. Das haben die XXX von der Stadt eiskalt ausgenutzt und mich geblitzt.

Vorhanden irgendwelcher mildernder Umständen

Keine Sorge: Die Todesstrafe ist abgeschafft. Mehr als lebenslänglich kann es nicht geben.

Nun aber mal ernsthaft: Das einzige was Dir passieren wird ist, dass man den Bewilligungsbescheid ändert und Dir überzahlte Zuwendungen von den weiteren Zahlungen abzieht. Ich kann Dir versichern, dass ansonsten nichts passiert. Normalerweise bin ich ja immer für schriftliche Erledigung von Behördensachen. In Deinem Fall rate ich Dir, den Sachbearbeiter persönlich aufzusuchen. So peinlich wie Dir das ist, wird der Dich sicher beruhigen und Dir genau das sagen, was ich Dir auch mitgeteilt habe.

Kommentar von moklet ,

hey, ich danke dir sehr! Aber was meinst du mit Überzahlungen? Ich bin ja nicht über den Freibetrag gekommen

Kommentar von Privatier59 ,

Ich bin ja nicht über den Freibetrag gekommen

Glückwunsch! Dann bleibt Dir sogar das obligatorische Teeren und Federn erspart.

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