Frage von camp49,

Nebengewerbe und Krankengeldanspruch

Habe meinen Krankengeldanspruch voll ausgeschöpft und bin jetzt in Rente. Meine Lebensgefährtin arbeitet auf Gleitzonenbasis in meinem Laden. Nachdem ich 6 Wo Lohnfortzahlung geleistet habe, hat sie Krankengeld beantragt. Die KK versucht sich jetzt querzustellen, d.h. sie will mittels Formularen herausfinden, ob es sich um ein reguläres Abeitsverhältnis handelt. Außerdem will man prüfen, wieso ich ein Gewerbe habe und trotzdem Krankengeld bezogen habe. Fakt ist: Ich arbeite nicht selbst in dem Laden, Habe auch (bisher) noch keine positiven Einkünfte aus dem Geschäft, Meine Lebensgefährtin hat einen Arbeitsvertrag und die Versicherungspflicht besteht aufgrund der Gleitzone. Irgendeiner ´ne Ahnung, was die von mir wollen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von alfalfa,

Als Ergänzung zu barmer:

Die GKV versucht grade Deinen Status festzustellen. Grade bei mitarbeitenden Familienangehörigen gelten besondere Regeln: Schau mal hier:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/97644/publicat...

Antwort
von barmer,

Ja, sicher.

Bei Ehegattenarbeitsverträgen (und natürlich auch LebensparTnern) besteht immer der Verdacht, das es entweder nicht ernsthaft ist (sondern z.B. nur um dem Parner den Eintritt in die GKV zu verschaffen) oder dem Partner andere Konditionen eingeräumt werden.

Stell also sicher, dass die Frau wirklich im Laden ist (und nicht Du) und auch weiß, was da abgeht. Dann wird alles gut.

Kommentar von camp49 ,

Hallo barmer, danke für Deine schnelle Antwort. Hast mich ein wenig beruhigt.

Kommentar von barmer ,

Ja, es gibt noch einen zweiten Aspekt bzgl. Deiner Verganganheit.

Die Kasse will prüfen, ob nicht schon vorher hauptberufliche Selbstständigkeit vorlag, mit der Folge, dass andere Beiträge hätten berechnet werden können. Es ist immer besser, sowas vorher mit der Kasse zu klären.

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