Frage von GrossesPaulchen,

Nach 7 Jahren Testament und weiter Dokumente gefunden

Mein Vater ist vor 7 Jahren in einem Autounfall gestorben. Damals wurde das Erbe aufgeteilt, weil man der Ansicht war, dass es kein Testament gab. Jetzt ist aber zufällig während eines Umzugs ein DINA4 Umschlag gefunden worden und in diesem zahlreiche Dokumente, die den Nachlass regeln. Wir haben uns natürlich nicht daran gehalten, weil nicht mal meine Mutter von diesen Dokumenten wusste. Wir sind jetzt unsicher wie man vorgehen soll. Muss man jetzt alles rückgängig machen und neu verteilen? Das Problem ist, dass viel Geld in den Wohnungskauf oder den Hausbau gesteckt wurde und nicht so einfach wieder flüssig zu machen ist. Jedenfalls nicht innerhalb kurzer Zeit. Wir haben uns jetzt zusammen gesetzt und selbst die Leute die nach dem eigentlichem Testament mehr Geld erhalten würden, als sie damals bekommen haben, würde nicht drauf beharren. Es ist alles in der engsten Familie und alle führen ein angenehmes Leben. Die Frage ist nun, ob wir rechtlich verpflichtet sind das Testament zu beachten, oder wie wir vorgehen sollen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Primus,

so wie Du schreibst, ist doch Friede in Eurer Familie also belast es doch auch dabei. Als Absicherung würde ich vielleicht ein formloses Schreiben aufsetzen, in dem jeder von Euch erklärt, das er mit der Situation einverstanden ist. Denn man weiß ja wie schnell sich das Blatt gerade innerhalb der Familie wenden kann.

Kommentar von GrossesPaulchen ,

Ja, zum Glück ist Friede! Aber ich dachte dass es vielleicht illegal ist ein Testament zu nicht zu beachten...

Kommentar von Primus ,

es liegt doch nur an Euch, ob das Testament eröffnet werden muss.Ihr seit Euch einig, also belasst alles so wie es ist,

Kommentar von Primus ,

PS. vielen Dank für den Stern :-))

Antwort
von Privatier59,

Wenn sich alle Beteilgten einig sind, dann sehe ich wirklich nicht, wo denn hier ein Problem sein soll. Eine rechtlichen Anspruch auf Ausführung testamentarischer Verfügungen haben ja nur die Erben. Dieser Fall zeigt aber, wie wenig man bei privatschriftlichen Testamenten darauf vertrauen kann, dass diese auch gefunden und beachtet werden.

Kommentar von Primus ,

@ P59, man könnte denken, wir haben uns abgesprochen, ;-))

Kommentar von Privatier59 ,

Ganz nebenbei: Die meisten Erben würden in solchen Fällen zum Streichholz greifen!

Kommentar von Primus ,

genau, es klingt fast wie ein Märchen mit harmonischem Ende....

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