Frage von Willich, 12

Mutter hat an Tochter 23% des Hauses verkauft, wie sieht das mit der Steuer aus??

Hallo alle miteinander, Ich habe meiner Tochter 23% meines Hauses verkauft ,weil ich die Hypothek nach meiner Trennung nicht hätte alleine Finanzieren können.Gekauft für 185.000 € jetziger Wert nach vielen Sanierungen 220.000€. Meine Steuerhilfe hat in der Einkommensteuer angegeben...Wert der Wohnung 38.000€ sie ist vom Kaufpreis ausgegangen. Erhalten habe ich 50.000€ also ein Gewinn von 12.000€ und deshalb bekomme ich keine Steuer wieder.Wenn ich aber von 220.000 € ausgehe ,davon 23% würde die Wohnung doch 50.600€ kosten und ich hätte somit ein Verlust von 600€. Verstehen kann ich das nicht so recht, ich bräuchte mal dringend Hilfe. Im voraus vielen Dank.

Antwort vom Steuerberater online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Steuerfrage. Kompetent, von geprüften Steuerberatern.

Experten fragen

Antwort
von wfwbinder, 3

??????????????????????????????????

Hast Du 23 % des Hauses als ideellen Anteil am Gesamthaus verkauft oder weil Du schreibst "Wohnung" eine abgeschossene Einliegerwohnung, die 23 % des Gesamthauses ausmacht?

Wie kommt man von "Wert der Wohnung" und "Verkaufspreis" auf einen Gewinn?

Wann wurde es für die 185.000,- erworben? Die Sanierungen lassen sich bestimmt belegen.

War das Haus die ganze Zeit selbst bewohnt? Oder war es zeitweilig vermietet?

"Meine Steuerhilfe" ist der Nachbar? oder Jemand, der in einem Lohnbüro Belege sortiert, oder ein ausgebildeter Steuerberater?

Also, wenn das Gebäude entweder seit dem kauf nur eigenen Wohnzwecken gedient hat, oder im Jahr des Verkaufs udn den zwei Jahren davor, dann ist es gar kein Fall des § 23 (privates Veräußerungsgeschäft) udn es fällt keine Steuer an.

Wenn es vor mehr als 10 Jahren vor dem Verkauf erworben wurde, ebenso wenig.

Leider sind die Daten unvollständig um eine klare Aussage zu treffen.

Kommentar von Willich ,

Hallo Danke für den Beitrag und für das Interesse, mein Beitrag war unvollständig,deshalb möchte ich noch einiges hinzufügen.Also 2005 habe ich mit meinem Mann ein drei Familienhaus gekauft.Unsere Töchter sind mit ins Haus gezogen weil sie mich auch Pflegen.Aber wir haben auch von beiden Töchtern Miete bekommen.EG selbst genutzt,IOG die Tochter der ich 23% von der Immobilie verkauft habe dafür bekomme ich keine Miete mehr, und IIOG meine andere Tochter die weiterhin Miete zahlt.Ich habe mich 2013 getrennt .Per Notarvertrag wurde mir das Haus überschrieben und eine Gütertrennung durchgeführt..Da ich Frührentnerin bin und nicht so viel Rente bekomme hat meine Tochter mir diese 23% abgekauft damit wir das Haus behalten können, sonst hätte ich es verkaufen müssen.Und ich möchte meinen Töchtern doch einmal das Haus hinterlassen.Somit habe ich Umgeschuldet und eine Vorfälligkeitsentschädigung von 13.000 € leisten müssen. Mein Mann und ich sind zusammen Veranlagt hätten 1460€ wiederbekommen von der Steuer wenn nicht die Spekulationssteuer wäre.So sollen wir nachzahlen.Ich finde es Ungerecht

Kommentar von wfwbinder ,

Ich komme mit Eurer Rechnerei nicht klar, weil auch noch massenhaft andere Infos fehlen.

gekauft 2005 für 185.000,-. Nehmen wir mal an Grundstück 35.000,- und Gebäude 150.000,-. jährliche AfA 3.000,- Euro 9 Jahre, 27.000,- Abschreibungen. Wert der Immobilie demnach ohne Sanierung 158.000,-.

Verkaufswert 220.000,- die Einheit, die die Tochter gekauft hat 23 % = 50.600,-, Wert des Teils 158.000,- X 23 % = 36.340,- dann wäre der Gewinn 14.160,-.

Was völlig fehlt ist die Miete der Tochter und die Kosten dagegen.

13.000,- Vorfälligkeitsentschädigung, weil 50.000,- aus dem Kaufpreis der Tochter gezahlt wurden, kann auch nicht ganz passen.

Also entweder es fehlen mehr als die Hälfte der Angaben, oder man hat es über den Tisch gezogen.

Und ich möchte meinen Töchtern doch einmal das Haus hinterlassen

Die eine von den Beiden hat sich die Hälfte ihres zukünftigen Erbes bereits gekauft.

Ich behaupte mal eine qualifizierte Beratung im Vorwege, anstatt das Du Dich nun über das Steuerrecht ärgerst, wäre besser gewesen.

Ich will Dich nicht ärgern, aber ich bin mir sicher, dass wäre besser zu gestalten gewesen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community