Frage von arkona, 16

Muss man neuen Mietvertrag für vermietete Wohnung machen, wenn diese in Familie übertragen wird?

Wenn im Zuge der vorzeitigen Erbauseinandersetzung eine Wohnung, die vermietet ist, an die Tochter übertragen wird, braucht man dann gegenüber dem Mieter einen neuen Mietvertrag oder reicht es, wenn bisherige Eigentümer neue Bankverbindung und Namen mitteilt. Nimmt der neue Eigentümer die Stellung des alten Vermieters ein?

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Antwort
von Mikkey, 12

Nach BGB ändert sich für den Mieter durch den Eigentümerwechsel gar nichts.

Ich würde als neuer Eigentümer eine "Ergänzung zum Mietvertrag" aufsetzen, in dem die Daten von neuem Vermieter und dem Mieter zusammengefasst werden, der die weitere Gültigkeit des alten Mietvertrags betont und festlegt, ab welchem Zeitpunkt die Miete an das angegebene Konto zu leisten ist.

Das sorgt eventuellen Missverständnissen vor und man kann auch den Mieter persönlich kennenlernen.

Antwort
von SBerater, 11

der neue Eigentümer übernimmt den aktuellen Mietvertrag.

Der Form halber wäre es schon sinnvoll, die Kontaktdaten des neuen Vermieters zu kommunizieren wie auch die Kontoverbindung. Der Vertrag an sich? Den würde ich nicht neu aufsetzen, wenn der alte vorliegt.

Antwort
von anitari, 8

Egal wem und warum die Wohnung übertragen wird, der Mietvertrag bleibt so wie er ist bestehen.

Es ändern sich lediglich Name und Bankverbindung des neuen Vermieters.

Da von einigen Usern die volkstümliche Variante von Gesetzestexten moniert wurde, hier selbige im Original.

http://dejure.org/gesetze/BGB/566.html

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