Frage von elephant1,

Muß man bei Rentenversicherungen auch Gesundheitsfragen befürchten?

Fragt der Vermittler auch hier nach Gesundheitszustand-oder ist das nur bei Lebensversicherungen nötig? Finde das total unangenehm, soviel über mich preiszugeben beim Bankberater.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von alfalfa,

Immer dann, wenn ich das Risiko Tod bzw. Hinterbliebliebenschutz abzusichern ist sind Gesundheitsfragen zu beantworten.

Das ist zum Beispiel bei Risiko LV, BU, Rente mit Hinterbliebenenschutz der Fall. Geht es nur um einen reinen Sparvorgang - Rente - ist dieses nicht der Fall. Zum Beispiel bei Riester, Rürup oder kapitalbildenden LV.

Antwort
von Sobeyda,

Gesundheitsfragen in der Lebensversicherung gibt es immer dann, wenn eine schlechte Gesundheit zu höheren Zahlungen der Versicherungs führt, das ist bei einer Rente nicht der Fall, hier wäre es für die Versicherung gut, wenn die Versicherten alle krank wären, denn dann müssten sie nicht so lange Rente zahlen!

Anders sieht der Fall aus, wenn eine Hinterbliebene abgesichert werden soll. Dann wird auf die erste versicherte Person eine Gesundheitsprüfung mit Gesundheitsfragen durchgeführt. Denn hier löst Tod der ersten versicherten Person ja die Hinterbliebenenrente aus. Im einzelnen kommt es auf die genauen Umstände an, wie Höhe der Hinterbliebenenrente, Altersdifferenz der beiden versicherten Personen etc.

Antwort
von FragMarG,

Nein. Es sei denn, du vereinbarst eine Leistung bei Berufsunfähigkeit oder Tod dazu. Wenn du beim Berater nichts preisgeben willst, kann man den Fragebogen zur Gesundheit auch selbst ausfüllen und nach Antrag direkt zur Gesellschaft schicken.

Viele Grüße,

MarG!

Antwort
von Niklaus,

Zur Antwort von Alfalfa, gibt es nur nich die Frage, wieso man einue Versicherung bei einer Bank abschließt. Man öffnet auch kein Girokonto oder kauft ein Wertpapier bei einer Versicherung.

Antwort
von Candlejack,

Bei der reinen Rentenversicherung nicht, aber sobald Todesfallschutz, BU oder sowas dazu kommt, kommen die Fragen...

Was soll daran unangenehm sein ? Der Berater kennt Dich in der Regel, er hat ein Dienstgeheimnis (auch am Wochenende und in der Familie) und DU willst einen Schutz abschließen. Paar Fragen zu Krankheiten, Allergien, Krankenhaus udn Knochenbrüchen sind doch nicht schlimm. Es sei denn, man muss nen Tripper oder ne Prostata zugeben ;-) Vor sowas scheuen sich die meisten Kunden.

Antwort
von robinek,

Die Rentenvrsicherung unterscheidet sich von der Lebensversicherung auf den Todesfall insbesondere durch die grundsätzliche Gesundheitsprüfung. Der Gesundheitsstand ist bei der üblichen Gestaltung unerheblich. Ein schlechter Gesundheitszustand mindert vielmehr das Risiko des Versicherers, dass der Leibrentner zu lange lebt. Vielmehr wird der Versicherer unterstellen dass nur solche Personen Leibrente kaufen, die für sich selbst eher eine lange Lebenserwartung annehmen. Es sind aber Gestaltungen möglich, bei denen Personen mit einer durch Gesundheitsprüfung nachgewiesenen verringerten Lebenserwartung niedrigere Beiträge zahlen oder eine höhere Leibrente bekommen Beratung unbedingt empfohlen!

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