Frage von schokokeks71 14.08.2008

Muss man bei Privatinsolvenz die Gerichtskosten zahlen?

  • Antwort von Lissa 01.10.2008
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wer überschuldet ist, hat natürlich auch wenig Geld für einen Rechtsanwalt sowie Gerichtskosten. Der Staat hilft daher mit.

    So ist es seit der Gesetzesänderung Ende 2001 möglich, dass die Gerichtskosten von der Staatskasse im Regelfall gestundet werden können. Dies hat noch einmal zu einem erheblichen Anstieg der Verbraucherinsolvenzverfahren geführt.

    Auch hinsichtlich der Rechtsanwaltskosten gibt es staatliche Unterstützung.

    So ist es möglich, einen sogenannten Beratungshilfeschein zu beantragen.

    Diesen erhalten Sie von Ihrem örtlichen Amtsgericht bei Vorlage der entsprechenden Belege hinsichtlich Ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (Arbeitslosengeldbescheid, Mietvertrag, etc.).

    http://www.anwaltskanzlei-dotten.de/kostbben/kosten.php

  • Antwort von albwolf 14.04.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sie kann sich die Kosten stunden lassen und muss diese nicht af einmal bezahlen. Das Gericht hat nämlich nach Ende der Bewährungszeit noch einige Jahre mehr Zeit das Geld für sich einzutreiben. Die Prozesskosten ist man im Gegensatz zu den anderen Schulden nach der Bewährungszeit nicht so einfach los

  • Antwort von anomar60 18.07.2011

    Und was ist mit dem Selbsteinbehalt? Bei meiner Scheidung wurden mir die Gerichtskosten jetzt erlassen.

  • Antwort von Spezi 07.02.2009

    Nein, bei Mittellosigkeit stellt man beim zust. Amtsgericht Antrag auf Prozesskostenhilfe.

  • Antwort von amadeusmozart 14.08.2008

    Die Gerichtskosten werden gestundet und man zahlt Sie nach Ende der Privatinsolvenz in Raten ab.

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