Frage von tiroler,

Muß man bei Firmenpleite damit rechnen, erhaltene Anleihenzinsen zurückzahlen zu müssen?

Mir gehts um folgende Schlagzeile: http://www.profil.at/articles/1328/560/362065/alpine-holding-anleiheinhabern-anf...

hat man grundsätzlich bei Anleihen nie Garantie, erhaltene Zinsen behalten zu dürfen bei Pleite des Unternehmens?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SBerater,

in dem Artikel steht doch der Grund, wie es dazu kommt:

Zitat:

" 'Ich habe zu prüfen, ob hier eine Bevorzugung von Gläubigern gegeben ist. Sollte das der Fall sein, müsste ich die Zinszahlungen im Sinne der gesamten Masse anfechten.' Laut Insolvenzordnung kann ein Zeitraum von 60 Tagen vor Insolvenzeröffnung angefochten werden. Engelhart hat das frühere Management um Stellungnahme ersucht: 'Ich möchte unter anderem wissen, warum hier Zinsen in der Krise ausbezahlt wurden. Und woher das Geld kam.' "

Es geht also hier um Feinheiten des österreichischen Insolvenzrechtes. Es geht um Bevorzugung von Gläubigern und um die 60 Tagefrist. Ob dem in D auch so ist, ist eine ganz andere Frage.

Dass jedoch bei einer Insolvenz auch in D Gelder zurückgefordert werden, ist Fakt. Nur kommt es auf den Einzelfall an.

Antwort
von althaus,

Genaueres erfährst Du in den Anleihebedingungen. Bei normale Anleihen brauchst Du nichts zu befürchten. Bezahlte Zinsen können nicht zurückgefordert werden.

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