Frage von Most32,

Muss man bei Demenz in eine Pflegestufe eingestuft sein, damit man Geld vom Staat bekommt?

Brauchen Patienten, die an Demenz leiden auch eine Einstufung in eine Pflegestufe oder kann man direkt mit dem Attest vom Arzt Unterstützung vom Staat beantragen? Der Fall ist in der Familie neu aufgetreten und ich hab keine Ahnung, was man da tun muss.

Antwort
von Primus,

Seit diesem Jahr gibt es die sogenannte Pflegestufe 0, mit der Demenzkranke im Anfangsstadium finanzielle Hilfe bekommen können.

Alles weitere darüber kannst Du hier lesen: http://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/pflegeleistungen-f...

Kommentar von blnsteglitz ,

Genau so ist es - DH

Antwort
von Nockel,

Ich würde dir raten mach mal einen Termin bei einen Caritativen Dienst die beraten dich meist kostenfrei und können dir sagen was am besten wäre was du tuen sollst.

Antwort
von Lissa,

Ja, es wird eine Einstufung in eine Pflegestufe benötigt, um Pflegegeld oder Pflegeleistungen zu erhalten.

http://www.wegweiser-demenz.de/leistungen.html

Kommentar von Lissa ,

Hilfen zur Einstufung in die richtige Pflegestufe: http://www.faire-pflegestufe.de/pflegestufe-fuer-demenzkranke.html

Kommentar von Anna61 ,

und hier noch ein link. Anfangs werden Demenzkranke oft erstmals in die Pflegestufe 0 eingestuft

http://www.pflegestufe.info/pflege/demenz.html

Antwort
von qtbasket,

ich hab keine Ahnung, was man da tun muss.

Vom Staat gibt es erstenmal kein Geld. Warum auch. Eine Erkrankung ist kein Grund für irgendeinen Sozialtransfer.

Geldleistungen vom Staat erhalten dann kranke Menschen, wenn sie beispielsweise einen Bedarf an Grundsicherung haben - ein Gutschten von einem Arzt ist da mit Sicherheit nicht ausreichend und auch nicht möglich.

Der Patient selbst ist wahrscheinlich kranken- und pflegeversichert. Da gibt es keinen Anspruch gegenüber dem Staat. sondern der (Pflege) Versicherung. Dazu muss ein Antrag gestellt werden, sowie eine Begutachtung durch den MDK erfolgen.

Da Demenz in verschiedenen Stufen und Formen auftritt, ist es nicht unbedingt so, dass eine Pfelgestufe festgestellt werden muss. Ausßerdem muss der Patient auch vorrangig seine Ansprüche auf Erwerbsminderungs- oder Altersrente feststellen lassen, und sein Vermögen muss ggf. vorrangig für seine Pflege verwendet werden.

Kommentar von Primus ,

Sorry, aber seit dem 01.01.2013 sieht es anders aus!

Antwort
von blnsteglitz,

nein muss Mann/Frau nicht.

Neue Pflegestufe null

Viele der rund 1,2 Millionen Altersverwirrten bekommen bisher keine Leistungen aus der Pflegekasse. Für sie wird die Pflegestufe null neu eingeführt, und sie erhalten ein Pflegegeld von 120 Euro im Monat, wenn sie durch Angehörige betreut werden, oder 225 Euro, falls sie ambulante Pflegedienste in Anspruch nehmen.

Antrag stellen bitte bei der zuständigen PFLEGEkasse.

Kommentar von Primus ,

Genau - sag ich doch ;-))

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