Frage von BoaSorte,

Muss man als Ehefrau nach der Geburt des Kindes in den Riestervertrag einzahlen?

Muss man als Ehefrau nach der Geburt des Kindes in den Riestervertrag, der an den Riestervertrag des Ehemannes gekoppelt ist, einzahlen, um die Zulage zu bekommen? Was ändert sich für eine Frau in Bezug auf Riester nach der Geburt eines Kindes?

Hilfreichste Antwort von MadRampage,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

JA, da Du nun Rentenversichert bist (automatisch), bist Du unmittelbar riesterberechtigt. Und daher MÜSSEN Einzahlungen in Höhe von Mindestens 60€ fließen um die Riesterförderung zu erhalten.

PS: Ab 2012 soll das Gesetz geändert werden, dass auch mittelbar Riesternde immer mindestens 60€ im Jahr einzahlen müssen, so dass das "plötzliche" Einzahlen ab der Geburt nicht mehr vergessen werden kann ;)

Antwort von gandalf94305,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Als Ehefrau wärst Du mittelbar berechtigt, einen eigenen Vertrag abzuschließen. Als Mutter eines Kindes wärst Du in den ersten drei Jahren sogar unmittelbar berechtigt, einen eigenen Vertrag abzuschließen.

Mit anderen Worten: es ändert sich zunächst mal nichts. Du konntest vorher und kannst weiterhin einen eigenen Vertrag einrichten und bekommst auch die eigene Zulage.

Die Person, die das Kindergeld bekommt, kann auf ihrem Vertrag auch die Kinderzulage bekommen.

Kommentar von MadRampage,

Aber die Frage war doch "Eigenbeitrag: Ja oder Nein". Und als unmittelbar berechtigte MUSS ein Eigenbeitrag von mindestens 60€ bzw. 4% vom zu versteuernden Einkommen fließen, um die volle Zulage zu erhalten.

=> Daher ändert sich hier sehr wohl etwas.

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