Frage von Peeet,

Muss man AGB verfassen wenn man selbstständig wird?

Wenn man selbstständig wird, aber nicht so viel Ahnung vom rechtlichen Prozedere hat, muss man dann trotzdem AGB erstellen? Ich meine ist das Pflicht und was würde passieren wenn man eine Formulierung drin hat, die nicht zulässig ist? Angenommen ein zukünftiger Kunde würde gegen eine unzulässige Bedingung klagen, ist dann der Geschäftsinhaber “schuld”?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kolumna,

schau mal hier, die Seite erklärt das gut http://www.stuttgart.ihk24.de/recht_und_steuern/Wirtschaftsrecht/Vertragsrecht/9...=2500CC72AB15727620EBB77982A0975C.repl1

Antwort
von werists,

Hallo,

ob AGB notwendig sind oder nicht hängt sehr davon ab was man machen will.

Bei den meisten Geschäften direkt mit Endkunden (Verbrauchern) sind AGB nicht notwendig, das BGB regelt schon genug. Ausnahmen gibt es jedoch, z.Bsp. in verschiedenen Branchen kann es ratsam sein oder wenn man bestimmte Zahlungsarten anbietet.

Wenn man AGB braucht sollten die immer von einem Fachanwalt erstellt oder geprüft sein. Fehler in den AGB können zu teuren Abmahnungen führen, evtl. gar für den Anbieter durch falsche Formulierungen negative Auswirkungen haben oder einfach nur komplett ungültig sein.

Antwort
von obelix,

es kommt auf die Art des Geschäftes an, was getan wird, wer die Kunden sind etc. Selbständigkeit ist ein weites Feld. Und daher die Antwort: AGB sind meist von Vorteil, wenn auch kein Muss.

Antwort
von Privatier59,

Was für eine Selbständigkeit wird denn angestrebt? Ich habe noch niemals in der Imbissstube oder bei Schuster AGB in die Hand gedrückt bekommen. Wenn Du trotzdem meinst, so etwas zu brauchen, dann beauftrage einen Anwalt.

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