Frage von gibtsallesschon, 51

Muss ich bei Rückzahlung von Schulden an mich eine Ratenzahlung akzeptieren und darf ich darauf Zinsen erheben?

Hallo. Beim Scheidungstermin wurde ein Vergleich erstellt, gegen die Zahlung eines bestimmten Betrages auf den Ausgleich der Rentenversorgung zu verzichten. (Im Scheidungsurteil festgehalten.) 5 Monate nach in Kraft treten des Urteils und bisher keiner Zahlung, wurde nun per Einschreiben eine "Erinnerung" und "Bitte um Stellungnahme" versandt, auf die zur Antwort kam, der Betrag stände nicht zur Verfügung und könne nur in monatlichen Raten gezahlt werden. Muss ich mich darauf einlassen und falls ja, darf ich dann Zinsen erheben? Von dem Geld muss eine dringende Anschaffung getätigt werden, für die ich, im Falle der monatlichen Tilgung, selbst einen Kredit aufnehmen müsste. Vielen Dank!

Antwort
von Privatier59, 37

Niemand kann eine Ratenzahlungsvereinbarung erzwingen und wenn man sich auf so etwas einläßt, bestimmt man die Konditionen.

Ob Du Dich auf Ratenzahlung einläßt, solltest Du Dir schon gut überlegen. Oft fängt der Ärger dann erst richtig an, nämlich dann, wenn der Schuldner in jedem Monat erinnert und gemahnt werden muß.

Wir kennen Eure finanziellen Verhältnisse natürlich nicht. Aber, es gibt durchaus Fälle, wo Geld auf einmal auftaucht wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht oder eine Lohnpfändung ausgesprochen wird.


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