Frage von AnnaMe,

Muss Erwerber den Wohwagen an Ehefrau zurückgeben, den Ehemann ohne ihre Zustimmung veräußert hat?

Der Mann meiner Bekannten hat seinen Wohnwagen, mit welchem sie immer gemeinsam in den Urlaub gefahren sind, heimlich bzw. ohne Wissen und Wollen seiner Frau veräußert, und zwar billigst und das Geld verspielt. Er ist sicher spielsüchtig und ich habe meiner Bekannten schon geraten, ihn zu einer Therapie zu bewegen. Jedenfalls ist meine Bekannte mit der Veräußerung nicht einverstanden. Kann sie den Wohnwagen von dem Erwerber zurückverlangen?

Antwort von wfwbinder,
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Also so wie die Frage gestellt ist: ".... aht seinen Wohnwagen verkauft...." müßte er der Eigentümer gewesen sein und somit durfte er verkaufen.

Wenn er nicht Eigentümer war udn nur in den Papieren stand (die nciht zwingend auf den Eigentümer ausgestellt sind), hat der Käufer trotzdem in gutem Glauben erworden und die Frau ggf. nur einen Anspruch gegen ihren Mann.

Antwort von demosthenes,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die entscheidende Frage ist ja, wer denn eigentlich der rechtmässige Eigentümer war - der durfte den Wagen natürlich auch verkaufen zu irgendeinem beliebigen Preis.

Wenn der Mann spielsüchtig ist, dann sollte die Frau schnellstmöglich Gütertrennung verlangen, da sie sonst damit rechnen muss, eines Tages auch noch für sein Spielschulden in beliebiger Höhe aufkommen zu müssen!

Antwort von Rentenfrau,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also -bin zwar kein Fachmann in Eigentumsfragen- aber ich würde sagen für den Wohnwagen gibt es ja bestimmt eine Kfz-Brief und wenn in dem Brief beide als Eigentümer eingetragen waren, dann konnte der Käufer (meiner Meinung nach) die Sache nicht rechtmäßig erwerben, da er dann mit beiden hätte verhandeln müssen. Steht allerdings nur der Ehemann im Brief drin, dann hat die Ehefrau wohl schlechte Karten.

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