Frage von SchnellNeFrage 11.05.2009

Muß der Kundenberater der Bank dem Kunden mitteilen wie viel Provisionen beim Fondsverkauf fließen?

  • Hilfreichste Antwort von Auskunft 12.05.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bankberater oder Finanzberater, die Anlageempfehlungen geben, müssen alle Provisionen offen legen, die sie im Zusammenhang mit der Anlageempfehlung erhalten.

    Die BGH-Entscheidung (BGH AZ: XI ZR 56/05 vom 19.12.2006) zur Offenlegung von Provisionen ist sehr verbraucherfreundlich. Danach muss grundsätzlich jede Bank, die einem Bankkunden etwas empfiehlt, den Bankkunden mitteilen, ob sie Rückvergütungen oder Provisionen für die Anlageempfehlung erhält.

    • Fazit: Das Urteil des BGH schlägt in die gleiche Kerbe wie die von der EU erlassene Finanzmarktrichtlinie. Grundsätzlich wird von der empfehlenden Bank mehr Transparenz gegenüber dem Bankkunden erwartet.

    Nach der Rechtsprechung und der Finanzmarktrichtlinie gehört dazu auch die Offenlegung aller erhaltenen Provisionen aufgrund der Anlageempfehlung.

    (http://www.finanztip.de/recht/bank/kickback-provision.htm)

  • Antwort von Niklaus 12.05.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sagt dir ein Autoverkäufer, was er an dem Auto verdient. Sagt dir ein Handwerker, was er verdient an deiner Dienstleistung. Ich finde diese Regelung bescheuert. Weil alle Menschen denken, das die Provision schon der Nettogewinn ist. Das ist falsch. Davon gehen Steuern, Sozialabgaben u.v.m. noch ab.

  • Antwort von wfwbinder 12.05.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Müsswen die Nicht.

    Ein interessantes Modell hat die Quirin bank.

    Die Bezahlt man für den Service, dafür bekommt man Nettokonditionen, also entweder Provisionsfrei, oder man bekommt die Provi selbst.

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