Frage von kimono, 37

Muß das Arbeitsamt in Vorleistung gehen?

Ich habe einen Vorgang bei der Berufsgenossenschaft wegen Berufserkrankung am Laufen. Außerdem bin ich arbeitslos geworden. Die Erkrankung wurde vom medizin. Dienst des AAs anerkannt. Bei den Beratungsgesprächen im AA wurde mir von meiner Beraterin eindringlich versichert, dass das AA keine Möglichkeit hat mir eine Massnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben zu bezahlen, da der Vorgang bei der BG noch nicht abgeschlossen wurde. Heute! nachdem ich schon kein A-losengeld mehr erhalte und auch sonst keine Leistung, erklärt mir eine Mitarbeiterin der BG, dass das AA trotzdem in Vorleistung hätte gehen müssen laut SGB und ein Beratungsfehler vorliegt. Wo finde ich das Gesetz dazu damit ich irgend eine Maßnahme einleiten kann. Vieleicht kann mir auch noch jemand sagen wie man das am besten anfängt. Danke

Antwort
von alfalfa, 29

Hier mal die Broschüre der BA:

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sam...

Ansonsten § 33 SGB IX.

Lässt sich nur nach Akteneinsicht Rechtssicher beantworten. Rentenberater oder Fachanwälte sind Dein Andprechpartner. Ich würde mich auch mal bei Deiner GKV erkundigen, denn Dein Problem ist der Status und welcher Versorgungsträger zuständig ist. Ob BG, GKV oder DRV.

So wie es sich liest würde ich mich arbeitslos melden solange du nicht von der GKV ausgesteuert bist. Insofern liegt mutmaßlich tatsächlich ein Beratungsfehler vor.

Tipp: Schriftlich von der BG, GKV den Status anfordern. ALG beantragen und Bescheid abwarten.

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