Frage von kassenwart,

Muß Begünstigter einer Lebensversicherung Pflichtteile auszahlen o. außerhalb der Erbmasse?

Ist es richtig, daß der Begünstigte einer LV bei Tod der versicherten Person keine Angst vor Pflichtteilsansprüchen der restl. Erben haben muß, oder stimmt das nicht?

Hilfreichste Antwort von gandalf94305,
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Bei Lebensversicherungen, Riester-Verträgen, Direktversicherungen, etc. kann eine begünstigte Person im Todesfall eingesetzt werden. Diese ist eine "Verfügung über den Tod hinaus" und ist damit außerhalb der Erbmasse eine vertragliche Zahlung an die begünstigte Person.

Es ist jedoch so, daß die Verfügung im Prinzip einer Schenkung an den Begünstigten entspricht und damit Pflichtteilsergänzungsansprüche der Erben auslösen kann.

Siehe auch hier: http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/erbrecht/lebensversicherung-und-pflichtteil-...

Kommentar von alfalfa,

Bitte die Details beachten, das gilt für Wiederrufliche Bezugsrechte nicht für unwiderrufliche Rechte.

Antwort von alfalfa,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn der VN einen anderen begünstigten einsetzt, so wird bei Fälligkeit der LV nicht der Erbmasse zugerechnet und somit auch nicht den Pflichtteilsansprüchen unterlegen. Das ist nicht Radio Eriwan sondern Rechtssprechung. Ergo...die Aussage stimmt.

Antwort von mig112,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Diese (Spekulatius-)Frage läßt sich pauschal nur gem. Radio Eriwan beantworten: "Im Prinzip NEIN!"

Antwort von Charli,
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Du hast recht und brauchst keine Angst zu haben. Eine Begünstigung im Todesfall ist eine Abtretung an eine namentlich genannte Person und fällt somit nicht in die Erbmasse .

Siehe: http://www.brennecke-partner.de/2501/Wann-faellt-eine-Versicherung-in-die-Erbmas...

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