Frage von Clerique,

Muss Arbeitgeber sich um Aufhebungsvertrag kümmern, oder Angestellter?

Guten Tag,

ein Freund hat ein attraktives Jobangebot vorliegen, das er gerne annehemen würde. Mit seinem bisherigen Arbeitgeber hat er schon vereinbart, dass ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen werden soll, um einen vorzeitigen Wechsel möglich zu machen.

Unsere Frage ist nun, ob man sich als Angestellter selbst um einen rechtlich wasserdichten Aufhebungsvertrag kümmern muss, oder ob das Sache des bisherigen Arbeitgebers ist? Weiß das einer hier von Euch?

LG

Hilfreichste Antwort von Tina34,
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http://www.ihk-wiesbaden.de/fileadmin/user_upload/Geschaeftsfelder/Recht/Musterv...

die IHK haben oft Standardverträge veröffentlicht - siehe oben.

Antwort von Matrix,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

wenn er doch sicher ist zu gehen, dann sollte er sich selbst darum kümmern. es könnte ja sein das der AG ihn nicht geren gehen lassen will oder?

Ein Arbeitnehmer kann ein Beschäftigungsverhältnis jederzeit von sich aus kündigen, muss dabei jedoch die gesetzlich, arbeits- oder tarifvertraglich geregelten Kündigungsfristen einhalten und hat dann keinen Anspruch auf eine Abfindung. Ein Arbeitgeber benötigt dagegen einen triftigen Grund, um einem Mitarbeiter zu kündigen: Bei groben Pflichtverstößen kann er ihm verhaltensbedingt, bei betrieblich notwendigen Erfordernissen (z. B. Abwendung einer drohenden Insolvenz) betriebsbedingt kündigen. Auch

http://arbeits-abc.de/der-aufhebungsvertrag-vor-und-nachteile/

Antwort von obelix,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

üblich ist, dass der Arbeitgeber den Vertrag vorlegt, denn es gibt einige Dinge zu beachten, die ein Arbbeitnehmer nicht kennen kann, wenn es um die Formulierung von Verträgen geht.

Der Angestellte kann jedoch sicherlich ein einfaches Kündigungsschreiben aufsetzen, dass in beiderseitigem Einverständnis die Anstellung endet und ein Vertrag noch folgen wird - mit Gegenzeichnen durch den AG.

Antwort von demosthenes,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn ihm das Prozedere zu lange dauert, dann sollte er selbst aktiv werden, denn sonst ist der Traumjob plötzlich weg.

Üblich ist aber, dass der AG den Vertrag aufsetzt.

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