Frage von KerliHeartless, 63

Müssen Anwohner für den Kanalbau aufkommen?

Von der Gemeinde wurden die ganzen Dörfer mehr oder weniger gezwungen Stadtwasser zu beziehen anstatt wie zuvor das eigene Grundwasser zu verwenden. Sollte das verweigert werden, so müssten die Anwohner immense Kosten für einen jährlichen Test des Grundwassers bezahlen. (So kann die Gemeinde natürlich noch mehr Geld einkassieren). Nun muss jeder Haushalt für die Verlegung des Kanals aufkommen. Dass der Anschluss zum eigenen Haus bezahlt werden muss ist verständlich, aber muss die Verlegung der Kanäle in den Straßen von den einzelnen Anwohnern übernommen werden? Immerhin gehört die Straße der Gemeinde. Außerdem ist das Dorf relativ klein (knapp 40 Häuser) und trotzdem werden nur für die Kanalverlegung ohne Anschluss im Durchschnitt 7.000€ pro Haushalt verlangt.

Ist das legitim?

Antwort
von wfwbinder, 59

Ja, das ist legitim und die Gemeinde wird eine entsprechende Satzung haben, nach der diese Beträge umgelegt werden dürfen. Ebenso der Anschluss an die Frischwasserversorgung.

Der jährliche Test des Wassers ist keine Maßnahme um Geld zu verdienen, denn davon wird ja das Institut bezahlt, welches die Untersuchung durchführt.

Aber wenn Ihr das nicht einseht, dann wartet den Bescheid ab und legt Einspruch ein.

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