Welche Möglichkeiten bestehen, cirka 300 Euro monatlich inflationsgeschützt anzulegen?

Am besten mit einem kursabsichernten Fondssparplan.
Es gibt seit neuestem die Möglichkeit einen Fondssparplan mit Stopp-Loss Technik abzuschließen. Dies ist ein in Deutschland neuartige Art Investmentfonds zu überwachen und bei Marktveränderungen richtig zu reagieren. Wir sprechen hier von der bei Aktien üblichen Stopp-Loss Technik. D.h .bei fallenden Märkten raus aus der Aktie und bei steigenden Märkten wieder rein in die Investition. Durch die intelligente Kombination von der Stop-Loss-Order und der Start-Buy-Order können bis zu 100 % mehr Rendite im Investmentfonds-Depots erwirtschaftet werden. Geht der Fonds um einen bestimmtem Prozentsatz nach unten, wird der komplette Bestand in einen Geldmarktfonds geswitcht. Steigt der Kurs des Fonds, wiederum einen bestimmten Prozentsatz, wird das Kapital wieder vom Geldmarktfonds in den ursprünglichen Fonds geswitcht. Es ist auch ein anderer Fonds möglich. Diese erfolgt natürlich ohne Ausgabeaufschlag. Hier die Stop & Go Professional Technik - am Beispiel des Aktienfonds: DWS Vermögensbildungsfonds I. Der Anleger investiert monatlich 100,00 Euro in den DWS Vermögensbildungsfonds I. Kursausschüttungen wurden nicht berücksichtigt. Zeitraum 01.01.1984-31.07.2009
Ertrag ohne Stop & Go 68.274,52 Euro
Ertrag mit Stop & Go 136.134,37 Euro
Vorteil Stop & Go 67.859,85 Euro
Ein sehr klares Ergebnis, dass für sich selbst spricht
Eine Inflationsrate von 3-4 % ?!? Hab ich was verpasst? Laut Statistischem Bundesamt ist die Inflationsrate so niedrig wie schon lange nicht mehr. Der jährliche Anstieg des Verbraucherpreisindex duempelt so zwischen 0 und 1 Prozent herum: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/St...
das ist die Durchschnittsinflation innerhalb von 20 Jahren
Also, mich würde mal sehr interessieren, wo Du diese Zahl her hast. Beim BMWi kann man sich die "Langen Reihen" herunterladen: http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/wirtschaft,did=301916.html Der Durchschnittswert der jährlichen Preissteigerung in der Kategorie "Privater Verbrauch, Konsum" beträgt 1,88 % für den Zeitraum von 1988 bis 2008. Wie kommst Du da auf 3-4 % ?
Also, mich würde mal sehr interessieren, wo Du diese Zahl her hast. Beim BMWi kann man sich die "Langen Reihen" herunterladen: http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/wirtschaft,did=301916.html Der Durchschnittswert der jährlichen Preissteigerung in der Kategorie "Privater Verbrauch, Konsum" beträgt 1,88 % für den Zeitraum von 1988 bis 2008. Wie kommst Du da auf 3-4 % ?

Ich würde je 150,- Euro in Akteinfonds und in Immobilenfonds stecken.
Beides ist inflationsgeschützt.
Auf einen Zeitraum von 20 Jahren sind auch dann gute Renditen zu erwarten, wenn man zwischendurch eine Krise am Immobilien- und/oder Aktienmarkt überstehen muss.
Verfolge mal den Verlauf von solchen Fonds über die letzten 20 jahre.
Auf keinen Fall in Geldwerte, wie Geldmarkt- oder Rentenfonds gehen.
besonders nach einer Krise sind hohe Renditen sehr wahrscheinlich da du ja lange günstig gekauft hast.. aber man muss halt gucken welche Aktien...
und es ist denn trotzdem noch eine Splittung ^^°
Wenn dein Ziel die Altersvorsorge inflationsgeschützt ist, dann beachte bitte das nachstehend genannte Sachen NICHT Infaltionsgeschütz sind
WAHL KLASSISCHE VERTRÄGE (KAPITALBILDENT):
Das ist eine Anlage in GELDWERTE.
Du legst dein Geld in Geld an. (Geldwerte) Das bedeutet es ist nicht Inflationsgeschütz!
Da du leider nicht vorher sagen kannst wie hoch die Inflation in Zukunft sein wird... derzeit liegt sie offiziell im Durchschnitt von 3-4 %
Aber was machst du wenn sie in Zukunft noch höher sein wird... wonach im übrigen alles hindeutet.
Wenn deine Geld in Geld Anlage nicht über 3-4 % im Jahr erwirtschaftet, sparst du rückwärts denn dann ist die Inflation (Geldentwertung) höher als die erwirtschafteten Zinsen.
Die GARANTIE: Was nützt dir die Garantie auf das eingezahlte Geld? Inflation hat schon dafür gesorgt das es nach 20 Jahren nur noch ca. die Hälfte wert ist! Wenn nicht sogar schon früher.
GARANTIEZINS: Gibt es nur auf den Sparbeitrag! (eingezahlter Beitrag- Kosten, welche bei Schieflage des Unternehmens angepasst werden können)
Die einzigen Sachen/ Anlagevarianten, die inflationsgeschützt sind, sind Sachwerte!
Also Aktien, Aktienfonds, Immobilien, generell Beteiligungen, Gold...
Doch auch von fondsgebundenen Versicherungen oder Sparplänen kann ich dir abraten, wenn dein Ziel die Altersvorsorge ist!
Denn diese Produkte basieren hauptsächlich auf Basis der Streuung!
Mit dieser Streuung soll das Verlustrisiko so gut wie ausgeschlossen werden, da ja nicht alle Firmen aus den Beteiligungen pleite machen können. Das ist wahnsinnig unwahrscheinlich.
Doch mit dieser Streuung hast du auch einen großen Nachteil. Denn Streuung bedeutet Vermögenssicherung! Also wenn du bereits Vermögen besitz. Weil Streuung in dem Maß, sehr zu Kosten der Rendite geht, die du aber für eine Altersabsicherung brauchst!
WARUM REICHEN KLEINE RENDITEN NICHT:
Denn jede private Altersvorsorge wird angerechnet!
Bsp.:
a.) 500 € gesetzliche Rente - Mindestrente 700 €
also wird vom Sozialamt die eigene Rente mit 200 € aufgestockt!
es sei denn man hat privat Vorgesorgt!
b.) 500 € gesetzl. Rente 100 € private Rente (Riester, Rürup was auch immer) Sie bekommen vom Staat jetzt nicht mehr die 200 € zur Aufstockung auf das Mindestniveau, sondern nur noch 100 €, da sie ja privat vorgesorgt haben.
c.) 500 € gesetzl. Rente 300 € private Rente. Sie liegen insgesamt über dem Mindestniveau und bekommen somit keinen Zuschuss vom Staat. Aber dafür haben sie insgesamt aber auch mehr Rente (100 € mehr)
Also ist es sinnvoller sich eine Altersvorsorge zu suchen die möglichst viel Rendite erwirtschaftet und Inflationsgeschützt ist!!
DIESE REGELN GELTEN FÜR RÜRUP,RIESTER, BAUSPAREN, BANKSPARPLÄNE, RENTEN- UND LEBENSVERSICHERUNGEN!
Mir geht es darum später mal Wohneigentum erwerben zu können. Altersvorsorge ist nicht das Ziel. Ich kann mir derzeit keine Immobilie leisten, also möchte ich 300 Euro monatlich sparen um mir in 20 Jahren eine kleine Wohnung zu kaufen. Da aber alles Richtung Inflation aussieht suche ich nach der richtigen Strategie....Tipp?
gut, wenn dein Ziel Wohneigentum in 20 Jahren ist... sol gelten trotzdem die gleichen Regeln. Zulagen und Förderungen bringen dich nicht weiter, da sie die Renditemöglichkeiten böse einschränken.
Und man kann schon sagen das dein Ziel in 20 Jahren ist, so viel Geld wie möglich angespart zu haben um sich eine Immobilie kaufen zu können, am besten gleich ohne Kredit. Das geht nur wenn du ordentlich sichere Rendite schiebst und mit oben gennanten Produkten, egal in welcher Form ist dies schwer möglich und nicht garantiert das du dein Ziel erreichst...
generelle Produkttips/ Empfehlungen darf ich hier nicht aussprechen da sie zur Sperrung meines Accounts führen können...
LittleArrow am 2. Februar 2010 16:27 Ich habe Dich so verstanden, dass eine Streuung meiner Sparanlagen immer schlecht ist/wäre. Soll ich also z. B. nur "Gold" oder nur in Beteiligungen sparen? Wenn ich nun Gold nehme, wie kann ich dann hinterher meine solche Altersvorsorge in Euro zurückverwandeln? Wie hoch wäre heute die Spanne zwischen Verkaufs- und Ankaufskurs?
Ich meine jetzt auch keine Gold. Gold ist zwar eine Sachanlage, aber keine produktive. Sie gilt generell eher nur als Vermögenssicherung.
Die Streuung bezog sich auf Fondssparpläne/ fondsgebundene Versicherungen. Sie können definitiv produktive Sachwerte sein, dies ist aber schwer einzuschätzen, wenn man kein Börsiat ist... und eine Streuung über mehrere Assetklassen verringert eine Chance auf hohe Rendite erheblich. Daher gilt für Beteiligungen Konzentration.
LittleArrow am 2. Februar 2010 17:37 An was für Beteiligungen hast Du denn gedacht, wenn es um einen Sparplan mit monatlicher Einzahlung € 300 geht?
Zur Erinnerung: generelle Produkttips/ Empfehlungen darf ich hier nicht aussprechen da sie zur Sperrung meines Accounts führen können...
LittleArrow am 2. Februar 2010 18:41 Wenn nicht "generelle", dann doch sicherlich "konkrete" Beteiligungsempfehlungen oder?
Du bist schon auf dem richtigen Weg. Immobilie. Die selbstgennutzte.
Wenn Du regelmäßiges Einkommen hast, die nächsten 10 Jahre voraussichtlich am gleichen Ort wohnst und z.B 10.000 EUR schon gespart hast, dann kaufe Dir in der Gegend eine kleine billige Hochhauswohnung für ca. 50.0000 EUR. Die Zins- und Tilgungsbelastung wird kaum höher sein, als Miete.
Dann kannst Du immer noch die 300 EUR sparen und überlegen wie. 5% Sondertilgung im Jahr sind 2000 EUR. Dann wäre die Wohnung nach 10 Jahren fast Schuldenfrei. Es ist auch nicht so schlimm, wenn Du die 300 EUR unterhalb der Inflationsrate anlegst. Der Wert, den Du damit abdeckst, diese Wohnung, steigt zwar im Wert mit der Inflation, aber nicht der Preis. Der ist für 10 Jahre inflationssicher festgezurrt. Dein Erspartes ist inflationssicher, weil deine Wohnung im Wert mit der Inflation steigt.
Noch gibt es die Kombination günstige Wohnungen und günstige Zinsen. Dass das Einkommen mit der Inflation ansteigt, muss nicht sein.
Und in 10 Jahren hast Du das Eigenkapital für eine Wohnung, die Du wirklich haben willst.
Bei der Auswahl der Immobilie vorsichtig sein. Wenn sie jetzt schon kaum bewohnbar ist, ist sie in 10 Jahren wertlos. Dann war der Preis zu hoch.