Frage von Fellero,

Mit welcher Versicherung kann man kieferorthopädische Behandlung bei Kindern absichern?

Meine Frau und ich mussten beide eine feste Zahnspange tragen. Ich gehe deswegen davon aus, dass unsere Kinder das gleich Schicksal ereilen wird. Kann man dafür eine Versicherung abschließen? Und lohnt sich das? Weiß nicht, ob es vielleicht besser ist, dafür einfach zu sparen.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Fellero,

Schau mal bitte hier:
Versicherung kinder

Antwort
von ACIOnetworks, Business,

Kieferorthopädische Behandlungen werden meist von den Krankenkassen übernommen. Voraussetzung ist die Einstufung ab KIG III. Problematisch sind KIG I-II bzw. die Mehrkosten, die von den Eltern selbst bezahlt werden müssen.

Ein Übersicht über die Befunde bzw. deren Einstufung findest Du hier: http://www.versicherung-vergleiche.de/onlinerechner/zahnzusatzversicherung/grafi...

Liegt noch kein Befund vor, der eine kieferorthopädische Behandlung vorschlägt, lohnt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung mit Leistungen für Kieferorthopädie. Wenn ein Befund schon vorliegt, wird die entsprechende Leistung nicht erstattet. Preislich sind Zahnzusatzversicherungen für Kinder recht günstig und wenn Kosten absehbar sind, auch sehr oft preiswerter als ein Ansparen des Betrags.

Antwort
von FragMarG,

Bei medizinischer Notwendigkeit ist die Kieferorthopädische Behandlung über die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt - allerdings nur dann und nur mit "Standard"-Leistungen.

Der Wunsch nach kleineren Brackets und besserer Behandlung und der stetig neu definierbare Begriff "medizinisch notwendig" macht eigene Zahlungen sehr wahrscheinlich.

Es gibt Versicherungen dafür - allerdings lohnen die sich rein für die KOP-Behandlung nicht wirklich - wenn du´s wirklich tust und früh dran bist: Sparen!

Wenn die Kinder schon älter sind (Grundschulalter): Versicherungen suchen und versichern.

Pass mit den Wartezeiten und Maximalleistungen auf!

Viele Grüße!

MarG!

Antwort
von beate68,

Es gibt private Zusatzversicherungen, denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur bei besonderen Fehlstellungen. Stiftung Warentest hat hier eine Veröffentlichung dazu: http://www.test.de/Zahnversicherung-Kieferorthopaedie-Privater-Schutz-hilft-spar...

Antwort
von jona968,

Das wichtigste zuerst:

Wenn bei Euren Kindern bereits eine kieferorthopädische Behandlung geplant oder angeraten ist, wird eine Zahnzusatzversicherung nicht mehr viel helfen. Solltet Ihr allerdings nur den Verdacht haben, dass eine KFO-Behandlung irgendwann kommen wird, könnt Ihr Euch dagegen absichern.

Der Grad der Kieferfehlstellung wird in fünf Stufen eingeteilt (Kieferindikationsgruppe KIG). In den KIG-Stufen 3 bis 5 trägt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung zunächst mit 80 Prozent. Die Resterstattung erfolgt nach abgeschlossener Behandlung, wenn Ihr die Rechnungen für den Eigentanteil Eurer Krankenkasse vorlegt.

Fallen die Kinder in die KIG-Stufen eins oder zwei, so leistet die Krankenkasse nicht. Hier ebstteht die Möglichkeit, über eine Zahnzusatzversicherung das Kostenrisiko zu decken. Verschiedene Anbieter leisten für kieferorthopädische Behanldungen, Du kannst ja mal hier gucken: Werbung durch Support gelöscht. Ich habe für meine beiden Kinder den ARAG Z100 abgeschlossen, schon vor drei jahren. Allerdings ist zumindest mein Sohn in der KIG-Stufe drei. Er braucht die ARAG derzeit nicht.

Manche Gesellschaften, ich glaube u. a. die ARAG oder die CSS, erstatten einen kleinen Satz von 500 oder 600 Euro auch in KIG-Stufe 3 - 5, damit die Zahnspange optisch besser und damit ein wenig teurer ausfallen darf.

Was aber bei einer Zusatzversicherung für Kinder noch viel wichtiger ist:

Stell Dir mal vor, eines Deiner Kinder hat einen Unfall, z. B. mit dem Fahrad. Sturz auf den Kiefer und ein paar Zähne sind raus. Auch wenn ich bei meinen Kindern für die KFO die Zahnzsuatzversicherung nicht brauche, besteht dann aber die Möglichkeit, vernünftigen Zahnersatz auf privatärztlicher Basis einsetzen zu lassen.

Antwort
von Power100,

Jona968 hat völlig recht, geplant und angeraten darf noch nichts sein, und was dann wirklich besser ist, sparen, oder Versicherung -das kommt darauf an, ob du wirklich dafür sparst und das Geld nicht anrührst und ob dann wirklich eine KFO Behandlung nötig ist, bei der die Kasse nichts zahlt. Es gibt gute Versicherungen, ab ca 11 € im Monat, im Moment ist das vor allem die UKV, die Signal, oder die Axa. Du kannst z.B hier vergleichen: http://www.zahnzusatzversicherungen-direkt.de/ oder hole dir am Besten Rat von einem spezialiserten Makler, der erklärt dir alles - und es kostet nicht mehr

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