Frage von Marxi, 43

Mir droht eine betriebsbedingte Kündigung mit Freistellung für die Kündigungsfrist von 7 Monaten. Muß ich für diese Zeit mein Freizeitkonto aufbrauchen?

Mein Arbeitgeber gab die Möglichkeit Zeiten wir Resturlaub und Überstunden auf ein Freizeitkonto anzusparen. Nun heißt es, ich muß für die Freistellung mein Freizeitkonto abbauen. Kollegen die kein Freizeitkonto haben werden auch freigestellt bei Weiterzahlung des Gehalts.

Antwort
von Mikkey, 29

Wenn die Freistellung unwiderruflich ist, kann das gemacht werden, ebenso wie der noch zu bekommende Urlaub.

Du hast keinen Nachteil, da Du ja in der Tat bei Weiterzahlung des Gehalts nicht arbeiten musst. Die anderen haben allerdings einen größeren Vorteil, da ihre Freistellung sich über längere Zeit erstreckt, auf die kein Freizeitanspruch besteht.

Antwort
von Tina34, 34

Was steht den in deinem Arbeitsvertrag? Gibt es einen Sozialplan?

Der Arbeitgeber kann dich unter Anrechnung von Überstunden, Freizeitkonten und Urlaub unwiderruflich freistellen. In diesem Moment kann er so weit mir bekannt alles verrechnen.

Das nennt man dann pech gehabt, auch wenn du das als ungerecht empfindest.

Kommentar von Snooopy155 ,

Das ist wie im richtigen Leben, wer sein Vermögen versäuft und verfrißt, der bekommt Stütze wenn es alle ist, der der vorsorgt und spart, geht leer aus.

Kommentar von Gaenseliesel ,

wie recht du doch hast !!!!! 

Wie so oft " verkehrte Welt " ....... dagegen ist kein Kraut gewachsen, leider  ! :-(

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