Frage von jamesbond007,

Minusstundenabzug nach Kündigung des 400 Euro Jobs

Darf ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer Minusstunden aus dem Stundenkonto vom letzten Gehalt abziehen wenn es sich um einen 400 Euro Job mit "regelmäßiger Arbeitszeit" handelt?

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von williamsson,

Wie sind denn die Minusstunden entstanden? Hast Du Dich zur Arbeit gemeldet und bist nicht gebraucht worden? Dann ist das nicht Dein Problem! Hast Du Deinen Resturlaub erhalten? Wenn Du nicht eingeteilt worden bist zur Arbeit, auxh nicht Dein Problem, der AG muß Dich einteilen. Falls Du unentschuldigt nicht erschienen bist - gibts auch kein Geld.

Antwort
von cocoB,

Wenn Du auf einen 400 € Job angemeldet bist heißt das nicht das der Arbeigeber verpflichtet ist Dir Monatlich 400 € auszuzahlen. Du bekommst die Stunden ausbezahlt, die Du real gearbeitet hast.Doch auf ein Jahr angerechnet darf deine Vergütung einen Betrag von 4800€ nicht überschreiten,das würde dann eben,. auf einen Monat gerechnet einen Betrag von 400 € ausmachen (neu sind jetzt Monatlich 450€)

Kommentar von FREDL2 ,

@cocoB

neu sind jetzt Monatlich 450€

Aber nur für neue Minijob-Arbeitsverhältnisse. Für bereits vor dem 1.1.13 bestehende bleibts beim Alten. Ansonsten stimmts genau.

Antwort
von gammoncrack,

Wenn Du so denkst, verstehe ich Dein Verhalten nicht. Warum bis Du denn überhaupt zur Arbeit gegangen, wenn bei Minusstunden trotzdem das volle Gehalt gezahlt wird?

Antwort
von Rentenfrau,

Wenn der Minijobber seine Stunden nicht erfüllt hat, dann kann der Arbeitgeber - meines Erachtens - sicher die Minusstunden vom Stundenkonto abziehen, sonst bekäme er ja die 400 Euro ausbezahlt, obwohl er zu wenig gearbeitet hätte.

Antwort
von Tina34,

wieso sollte er es nicht dürfen? Was sollte dagegen sprechen, wenn du deine vertragliche Arbeitszeit nicht einhälst das der AG das Geld kürzt?

Antwort
von FREDL2,

Ja, das wird der dürfen. Genauso wie bei einem Nicht-Minijob auch. Geld gibts für Arbeit. Wurde keine solche geleistet, gibts kein Geld.

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