Frage von sixtytwo,

Minirente, Pflegefall, Trennung und wie gehts weiter ?

Hallo Ihr Lieben,

meine Mutter (*1936) bekommt 147 EUR staatl. Rente und Unterhalt von meinem Vater (über ihn ist sie "noch" krankenversichert). Durch den Tsunami 2004 ist sie ein Pflegefall I geworden. Mein Vater ist selbst schwerbehindert; konnte sich nicht um sie kümmern, somit habe ich sie bei mir aufgenommen. Bisher war das eine gute Lösung, doch jetzt will mein Vater auf dauernd getrennt lebend umschwenken, das Vermögen "verjucken" um Unterhalt zu sparen. Mir ist klar, das der Unterhalt neu berechnet wird; sie wird dann sogar erstmal mehr bekommen, sofern mein Vater das Vermögen noch hat. Seine Worte: Zur Not will er in ein Heim. Mein Vater ist pens. Anwalt !!! Mit ihrem jetzigen Unterhalt und meinem Verdienst kommen wir grade so klar. Sollte noch erwähnen, meine Mutter ist dement, von teuren Medikamenten abhängig, Fahrdienste zu Ärzten müssen wir bezahlen, so das ich nur einen Halbtagsjob machen kann. Ich mache mir Gedanken, wie das dann ich ein paar Jahren mit der finanziellen Situation aussieht (und ich kenne meinen Vater, er meint seine Drohungen ernst). Ich würde gerne meine Mutter jetzt schon in ein Pflegeheim bringen, doch sie verweigert es (ich hab keine Betreuungsvollmacht, wird mir auch verweigert - aber das ist ein anderes Thema). Einen Anwalt können wir uns leider im Moment nicht leisten.

Gibt es in der Zukunft Unterstützung vom Staat? Wer bezahlt was? Kann mein Bruder zu Zahlungen aufgefordert werden? Wenn ja, darf er wählen, wen er unterstützt?

Bitte, vielleicht mögt Ihr mir Antworten geben.... Ganz lieben Dank

Antwort
von Primus,

Da dein Vater pensionierter Anwalt ist und damit seine Möglichkeiten mit Sicherheit kennt, kann ich Dir nur raten, ebenfalls anwaltliche Hilfe zu suchen. Allein wirst Du vermutlich keine Chance gegen ihn haben.

das Vermögen "verjucken

Allein schon dafür, dass das nicht geschehen kann, brauchst Du professionelle Hilfe. Dabei wird dann auch geklärt, ob - und wieviel Dein Bruder zahlen muss.

Ich wünsche Dir viel Glück und Kraft!

Antwort
von alterherr,

Hallo, das hört sich alles nicht gut an - wenn kein Geld für einen Anwalt da ist, würde ich mich mal an die Sozialberatung der Caritas wenden - von denen habe ich viel Gutes gehört. Könnte Ihr euch nicht alle gemeinsam an einen Tisch setzen und reden wie es weiter gehen soll. Dein Vater stürzt ja auch Dich ins Unglück. Anwaltliche Hilfe täte wirklich Not.

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