Frage von sicherfrei, 5

Mietwohnung nehmen ohne Hausverkauf?

Der Hausverkauf meiner Eltern ist schwierig, ebenso das finden einer geeigneten Wohnung. Der Makler hat nun eine passende Wohnung, aber das Haus nach 1 Jahr noch nicht verkauft. Nun wollen meine alten Eltern bei der Wohnung zugreifen und sie mieten, gleichzeitig auf Anraten des Maklers mit dem Verkaufspreis des Hauses heruntergehen in der Hoffnung , das Haus so schneller verkaufen zu können. Bloß was ist, wenn sie die Wohnung mieten , umziehen und der Verkauf des Hauses nicht klappt? Dann haben sie und auch ich ein Problem. Der Makler drängt aus verständlichen Gründen. Ich weiß nicht, was ich ihnen raten soll, bin eher skeptisch, auch weil das ein finanzielles Problem werden könnte. Zu was sollte, kann man raten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LittleArrow, 4

Man kann lediglich erahnen, wo das Problem steckt. sicherfrei befürchtet, sich an den Lebenshaltungskosten der Eltern, genauer für die Miete, mit aufkommen zu müssen. Oder sehe ich das falsch?

Vielleicht ist der Makler mit der Situation überfordert und will wenigstens bzw. nur seine Provision für die Wohnungsvermittlung verdienen. Daher wäre ein Maklerwechsel in Betracht zu ziehen, auch um eine alternative Maklereinschätzung für den verfügbaren Markt für diese Immobilie zu gewinnen.

Eine weitere Überlegung erfolgt im Hinblick auf den kommenden Winter. Wenn Deine Eltern umziehen, müssen sie quasi mehrfach für Heizung zahlen. Ihnen fehlen einerseits die Heizkostenanteile in den Betriebskostenvorauszahlungen der Sommermonate, so dass die tatsächlichen Heizkosten im Winter richtig kräftig durchschlagen und voraussichtlich zu einer heftigen Nachzahlung führen. Andererseits müssen sie die eigene Immobilie auch im Winter beheizen, um Frostschäden zu vermeiden, wenn es nicht mit Hilfe vom Fachmann gelingt, sämtliche wasserführenden Leitungen und Behältnisse (z. B. Frischwasser, Heizwasser, WCs, Siphons, Kessel etc.) sicher zu entwässern oder mit Frostschutzmitteln zu impfen.

Du siehst also, dass die Wohnungsanmietung im Winter zu einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung führen wird bzw. kann, was m. E. unbedingt vermieden werden sollte. Häuser verkauft man besser im Frühjahr oder Sommer.

Kommentar von sicherfrei ,

Hallo, danke für die Antwort.Finanzielle Probleme mit der Miete bzw. das ich meine Eltern unterstützen müßte, sehe ich nicht,wenn auch das Geld nicht da wäre , um z.B. neue erforderliche Möbel zu kaufen. Allerdings Probleme anderer Art, wie das leerstehende und im Winter zu beheizende und zu beaufsichtigende und dadurch an Wert verlierende Haus. Was den Makler betrifft, habe ich gewisse Zweifel, zumal die Immobilie von einem m.E. nicht so professionellen Angestellten betreut wird.Mit dieser Immobilienbetreuung bin ich nicht zufrieden.Gute Makler sind allerdings schwer herauszufinden und in einer Kleinstadt auch dünn gesät.Dieser Makler wurde uns von einer Person empfohlen.Es sind halt oft subjektive Einzelbewertungen.

Antwort
von Privatier59, 4

Ich kenne schon aus Deiner vorherigen Frage die Situation. Es hilft nichts, Ihr müßt der Situation ins Auge sehen: Wenn man ein Haus innerhalb eines Jahres nicht verkauft bekommt, dann gibt es eigentlich nur zwei mögliche Gründe: Entweder Ihr verlangt einen "Mondpreis" oder aber, das Haus ist lage- und zustandesbedingt zumindest schwer verkäuflich, vielleicht sogar unverkäuflich.

Schließen wir mal die erste Möglichkeit aus, dann bleibt die zweite und an den dort genannten Umständen wird sich auch durch den Auszug aus dem Haus nichts ändern. Ihr müßt der Möglichkeit ins Auge sehen, dass das Haus auch weiterhin nicht verkauft werden kann, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Wenn die Eltern es dann nicht schaffen, die Miete für die Wohnung zu finanzieren, haben sie offenbar ein ganz massives Problem. In eine solche Lage sollte man sie nicht bringen.

Kommentar von sicherfrei ,

Hallo,danke für die Antwort, das sehe ich auch so, die Miete würden sie schon tragen können, nur die Probleme mit einem leerstehenden Haus, das dadurch auch noch an Wert verlieren würde, befürchte ich in der Hauptsache, sowie das Geld fehlen würde um neue Möbel für die neue Wohnung zu kaufen.

Antwort
von barmer, 3

Hallo,

wir kennen weder Euer Problem noch die örtlichen Verhältnisse. Was sollen wir da raten ?

Viel Glück

Barmer

Kommentar von froscheee ,

Auch ich kenne die genaue Situation des Fragestellers nicht. Aus dem Text würde ich aber schließen, daß das Haus nicht in Berlin oder München steht. Und das Problem liegt wohl darin, daß sich kein Käufer dafür findet...

Antwort
von HilfeHilfe, 3

angebot und nachfrage.

habt ihr mal in immoscout geschaut wie vergleichbare Immobilien in eurer Region gehandelt werden ?

Es ist ein Irrglaube das "die dummen käufer" dank billigem geld alles zu jedem preis aufkaufen.

Evtl ist hier eine Kaufpreis reduzierung notwendig. Ein guter Makler kennt den Markt. Evtl habt ihr mit ihm einen Fehlgriff getan. Hat er den einen guten Ruf auf seinem Gebiet. Oder ist er erst 12 Monate und 1 Tag Makler und ihr die ersten Kunden ?

Kommentar von sicherfrei ,

Hallo, danke für die Antwort.Ich denke auch, dass ein guter Makler entscheidend ist. Er ist tatsächlich noch nicht lange im Geschäft, tritt aber nach außen hin professionell auf.

Kommentar von HilfeHilfe ,

ja das kann doch aber nicht sein das du/ihr SEINEN Job macht , recherche betreibt und er ein zusatzgeschäft dank vermietung anleiert.

Für mich ist er ein Griff in OO

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