Frage von Rolli, 38

Mietsache

Hallo und Guten Morgen, habe heute mal eine Frage in einer Mietsache , und zwar folgendes. Wohnen seit ca. 40 Jahren bei ein und der gleichen Gesellschaft zur Miete im 3Stockw.(haben immer die Miete pünklich bezahlt )

Nun wird eine Wohnung im Erdgeschoss frei . Habe bei der Gesellschaft mein Interesse an dieser Wohnung geäussert, kann event. die Wohnung haben. Jedoch wollen die Leute Verdienstbescheinigung, Schufa Auskunft und 3Monate Mietkaution. Meine Frage , ist das üblich das man nach 40 Jahren pünktlichen Mietzahlungen nun MIETKAUTION hinterlegen muß.??????? Über Antworten würde ich mich freuen. Schon jetzt mal DANKE..

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von cashbrain, 38

Die 40 Jahre zuvor sind gut und schön. Jedoch unterscheiden sich Mietverträge von vor 40 Jahren und die der heutigen Zeit unter Umständen in einigen Punkten. Zusätzlich wird mit dem Wohnungswechsel ein neuer Vertrag geschlossen. Vermieter müssen die vom Mieter geleistete Kaution sicher bei einer Bank anlegen. Dies müssen sie ihren Mietern nachweisen können. Andernfalls haben die Mieter das Recht, die laufenden Mietzahlungen bis zur Höhe der eingezahlten Kaution zurückzubehalten. Die Mietkaution muss getrennt von dem Vermögen des Vermieters angelegt werden und darf nach § 551 BGB drei Monatsmieten nicht überschreiten. Der Mieter ist berechtigt, die Geldsumme für die Mietkaution in drei gleichen monatlichen Teilbeträgen zu erbringen, wobei bei Beginn des Mietverhältnisses nur der erste Teilbetrag fällig wird (§551 Abs.2 BGB). Eine Aufklärungspflicht des Vermieters über das Recht der Teilzahlung besteht nicht, da grundsätzlich jeder für die Kenntnis der ihn schützenden Gesetze selbst verantwortlich ist. Weitere Informationen:Werbung durch Support gelöscht

Antwort
von Primus, 27

Es wird ein neuer Mietvertrag abgeschlossen, der entgegen des alten Mietvertrages neue Regelungen enthält. Eine davon ist die Kautionszzahlung, um die Du wohl nicht herumkommst.

Antwort
von imager761, 25

Neuer Mietvertrag, neue Regeln: Auch Winterdienst, Kleinreparaturklausel, zusätzliche Betriebskostenübernahmepflichten nach geltendem Recht oder Schönheitsreparaturen dürfen vereinbart werden - warum sollte der Vermieter die mit einer theoretisch denbaren Vertragsänderung selbst tragen wollen?

G imager761

Antwort
von ackermannimmo, Business, 27

Wenn der Hausverwalter/Eigentümer eine Mietsicherheit verlangt, ist das sein gutes Recht. Ob es nötig wäre ist eine andere Frage. Wie mein Vorredner schon gesagt hat, haben viele Verwaltungen oder deren Mitarbeiter natürlich teils strikte Vorgaben.

Antwort
von Privatier59, 24

Bei Wohnungsbaugesellschaften läuft oft alles nach einem Schema ab. Du bist "Opfer" einer rein schematischen Handhabung von Geschäftsvorfällen geworden. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

Antwort
von Maria67, 25

Hallo

Ich denke, die werden nur die Gesetze befolgen..

Aber normalerweise würde ich aus Kulanz darauf verzichten, müsste mittlerweile ja eine Vertrauensbasis geschaffen sein.

Mit freundlichen Grüßen

Maria67

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