Frage von blashe,

Miete erhöht

Mein Vermieter hat die Miete nach 5 Jahren um 20% erhöht. Meine Frage ist, wann könnte die nächste Erhöhung anstehen, gibt es da ein gesetzliches Limit.

Danke für die Info !!

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sabine1302,

Die Regeln bei einer Mieterhöhung Kappungsgrenze: Innerhalb von drei Jahren darf der Vermieter die Miete um nicht mehr als 20 Prozent anheben. Frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung kann ein Vermieter eine weitere geltend machen. Zudem muss die Miete zum Zeitpunkt des Eintretens der Mieterhöhung 15 Monate lang unverändert gewesen sein. Bei bestehenden Mietverhältnissen darf im deutschen Mietrecht nach der Mieterhöhung die Obergrenze der Spanne ortsüblicher Vergleichsmieten nicht überstiegen werden. Gibt es für den Ort einen Mietspiegel, so gilt die Obergrenze der dort angegebenen Spanne für Vergleichswohnungen. Allerdings: Bei Neuvermietungen darf der Vermieter 20 Prozent darüber liegen - wenn keine Wohnungsknappheit vorliegt, gegebenenfalls noch mehr.

So muss der Vermieter die Mieterhöhung begründen: durch einen Mietspiegel oder durch einen qualifizierten, nach wissenschaftlichen Kriterien erstellten Mietspiegel (im Streitfall ist dieser rechtsgültig) oder durch ein Gutachten von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder durch die Nennung der Miethöhe von drei Vergleichswohnungen.

Gibt es für einen Ort einen Mietspiegel, so wird dieser von Gerichten üblicherweise als Maßstab herangezogen. .

Kommentar von imager761 ,

Öffentlich gefördertes Wohneigentum, zumal bei Preisgebundenheit, und dann gelten die §§ 10, 18f WoBindG und §§ § 28 Abs. 4 II. BV.

Bei derartigen Fallschilderungen neige ich jedenfalls nicht zu Mutmassungen :-)

G imager761

Antwort
von imager761,

Ohne Kenntnis deiner konkreten Sachlage ist jede Info oder Kommentar wenig zielführend :-)

Wenn man das denn unterlässt, sollte man doch selbst unter "mieterhöhung rechtsgrundlagen" in 0,15 Sekunden etwa 125.000 Treffer finden können.

Gleich den ersten qualifizierten dann durchlesen um herauszufinden, wie es für seine Voraussetzungen und Gegenbenheiten denn geregelt ist :-O

http://www.juraforum.de/lexikon/mieterhoehung

G imager761

Antwort
von qtbasket,

Wie hoch ist die ortsübliche Vergleichsmiete ???

Hat der Vermieter vergleichbare Objekte benannt ???

Warum ?

BGB § 558

Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete

(1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden.

BGB § 558a

Form und Begründung der Mieterhöhung

(1) Das Mieterhöhungsverlangen nach § 558 ist dem Mieter in Textform zu erklären und zu begründen.

(2) Zur Begründung kann insbesondere Bezug genommen werden auf 1. einen Mietspiegel (§§ 558c, 558d), 2. eine Auskunft aus einer Mietdatenbank (§ 558e), 3. ein mit Gründen versehenes Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, 4. entsprechende Entgelte für einzelne vergleichbare Wohnungen; hierbei genügt die Benennung von drei Wohnungen.

Kommentar von imager761 ,

Öffentlich gefördertes Wohneigentum, zumal bei Preisgebundenheit, und dann gelten die §§ 10, 18f WoBindG und §§ § 28 Abs. 4 II. BV.

Bei derartigen Fallschilderungen neige ich jedenfalls nicht zu Mutmassungen :-)

G imager761

Antwort
von mig112,

Ja, gibt es und das läßt sich Pipileicht ergoogeln...!

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