Frage von hippokrates 22.10.2009

Merkwürdiges Arbeitszeugnis

  • Hilfreichste Antwort von albwolf 22.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    sie soll zu der für sie zuständigen gewerkschaft oder (kostet allerdings was!) zu einem anwalt für arbeitsrecht gehen. die sind immer auf dem neuesten stand. ich kenne mich mit zeugnisen auch gut aus, aber die formulierung ist mir neu.

  • Antwort von althaus 22.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich wäre gegen diese Bemerkung und würde verlangen diese wieder rauszunehmen. Das höre ich zum ersten Male!

  • Antwort von Matrix 22.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hier kannst du dazu etwas genaueres erfahren:

    1. Die Furcht vor Geheimcodes Bei jedem Stellenwechsel kommt dem Arbeitszeugnis eine zentrale Bedeutung zu. Hierbei ist für viele Arbeitnehmer die Auseinandersetzung mit dem eigenen Zeugnis ein sehr unangenehmes Thema, fühlt man sich doch dem Wohlwollen des Arbeitgebers ausgeliefert. Und da wohl kaum ein beendetes Beschäftigungsverhältnis gänzlich frei von Konflikten war, fürchtet auch so mancher, dass sich versteckte negative Aussagen zwischen den Zeilen befinden könnten, sogenannte „Geheimcodes“. Doch diese sind nach §109 Absatz 2 GewO (Gewerbeordnung) unzulässig, hier heißt es:

    weiter unter:http://www.arbeitszeugnis.de/einfuehrung2.php

  • Antwort von thomas54 22.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das hat in einem Arbeitszeugnis nichts zu suchen. Der ehemalige Arbeitgeber unterliegt gleichsam dem Datenschutz und darf erst nicht einem neuen Arbeitgeber Auskunft geben. Eine Unerhörtheit. Schalte sofort deinen Rechtsanwalt ein; du kannst sofort auf Korrektur bzw. Streichung dieser Passage vor dem Arbeitsgericht klagen!

  • Antwort von Hasehuepf02 22.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich denke auch das das nur eine freundliche Floskel ist. Es gibt verschiedene Seiten auf denen erklärt wird was so zwischen den Zeilen steht bei bestimmten Ausdrücken. Dort habe ich aber diesen Vermerk nicht gefunden

  • Antwort von heli50 22.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt auch noch eine andere Richtung, als die, die demosthenes angibt. Vielleicht hat es irgendwelche Spannungen oder Mißverständnisse zwischen dem AG und Deiner Freundin gegeben, die der AG nicht in das Zeugnis schreiben darf. Daher der Zusatz der persönlichen Auskunft.

  • Antwort von demosthenes 22.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist zwar nicht Standard, aber vermutlich eher freundlich gemeint.

    Der AG will sich hier nicht hinter einem formalen Zeugnis verstecken, sondern ist gern bereit, noch etwas dazu zu sagen.

  • Antwort von hildefeuer 23.10.2009

    Eine Auskunft ist doch gar nicht zulässig. Wenn das Zeugnis so angenommen wird, kann man das als Zustimmung auslegen der AG dürfe so verfahren und der AG ist fein raus. Unbedingt reklamieren. Falls es um einen positiven Aspekt geht, Schriftform und Kopie vereinbaren.

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